Die Geschichtschreibung der Stadt Freiburg in alter und neuer Zeit

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J. Bielefeld, 1901 - Freiburg im Breisgau - 101 pages
 

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Page 40 - ) Vgl. Mon. Germ. hist. Ss. XXII (Hannov. 1872), p. 466 sq. »Von der Parteien Gunst und Hass verwirrt, Schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.« »Der was gar ein manlich, grosser, dapferer
Page 34 - (früher St. Blasien im Schwarzwald; vgl. FX Kraus, Die Schätze St. Blasiens in der Abtei St. Paul in Kärnten:
Page 40 - hab die Stadt Villingen auf dem Schwartzwalt auch gestiftet, wiewol etliche andere wollen, es hab sie sein son Berchtoldus der fünft herzog von Zeringen gestift, das las ich bleiben« (S. 22). Hier hat er also die Gründung Freiburgs im Üchtland durch Berthold IV. im Jahre 1177 und diejenige Berns durch Berthold V.
Page 60 - tiefer Stufe stehen ; dass er ein vollendeter Wirrkopf war, dessen Elaborate nur vom Standpunkte der Rarität Interesse beanspruchen und beurteilt werden können. Eine richtige, aber bis zur Stunde völlig verschollene Freiburger Chronik im engern und modernen Sinne ist das > Chronicon Brisgowiense, praecipue
Page 44 - von Säckingen, der nach Glareans (t 1563) und Boschs Tod (t 1568) mit Versehung des Lehrstuhls der Poesie und Übernahme der Geschichte, die er anfänglich nur als moralisch-politische Nutzanwendung von Stellen alter Klassiker behandelte, betraut wurde. Zu diesem Zweck las er nebst Dichtern auch Historiker, und die Universität ermunterte ihn noch später zu einem mehr selbständigen Vortrag seines Lehrfachs. Sogar sein
Page 48 - monte a Julii Cesaris (valentissimi omnium principis, qui in vigore animi non habuit parem nec ante se nee post se) familia descendentibus
Page 7 - als Kanonisten hervorragenden Johannes von Freiburg 1 ) (gest. 9. März 1324) und den als Mystiker bekannten Johannes von Dambach 2 ) (gest. 1378); die Barfüsser nennen den Erfinder des Schiesspulvers den Ihrigen. Von Chronikanlagen oder Geschichtschreibung findet sich bei jenen keine, bei diesen erst im 17. Jahrhundert eine schwache Spur in Form von Tagebuchaufzeichnungen während der
Page 34 - KA Barack, Die Handschriften d. FF Hofbibliothek in Donaueschingen. Tüb. 1865. S. 425 f. 3.—5) Das Stadtarchiv Freiburg verwahrt drei neuere Abschriften der Chronik, von denen sich die ältere, dem Ende des 17. Jahrh. angehörige (125 S. in 4°) als »Breißgauer Chronik biß 1564« oder als »Wunderliche Geschichten von Breysgau und Freyburg mitsambt dem
Page 35 - Am Anfang und Schluss befindet sich das Signet des Abschreibers: ein Vogel auf einem Dreiberg mit den Buchstaben FB Das zweite Exemplar (26. c. 264) in 2° (54 Bll., davon 14 leer) ist gleichlautend mit den oben unter Nr. 3 angeführten »Wunderlichen Geschichten« und bringt ausserdem (Bl. 42—45) angehängt eine »Genealogia, wie die Grafschaft
Page 70 - mehr gefüllt, andere wichtige Dinge dagegen werden kaum mit ein paar Worten erwähnt. Die Gründung der Universität z. B. berührt er mit folgendem Satze: »Dieser Albert [VI.] stiftete im Jahre 1456 die hiesige hohe Schule, die seinen Namen führt.« Weiss scheint sich aus Neigung mit Geschichte beschäftigt zu haben, zog auch die Kunst ins Bereich seiner

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