Allgemeine musikalische Zeitung

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Breitkopf & Härtel., 1880 - Music
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Popular passages

Page 127 - An Goethe, wenn Sie ihm von mir schreiben, suchen Sie alle die Worte aus, die ihm meine innigste Verehrung und Bewunderung ausdrücken, ich bin eben im Begriff, ihm selbst zu schreiben wegen Egmont, wozu ich die Musik gesetzt, und zwar...
Page 95 - Wir wissen von keiner Welt als im Bezug auf den Menschen; wir wollen keine Kunst, als die ein Abdruck dieses Bezugs ist.
Page 89 - Ungern entdeck ich höheres Geheimnis. — Göttinnen thronen hehr in Einsamkeit, Um sie kein Ort, noch weniger eine Zeit; Von ihnen sprechen ist Verlegenheit. Die Mütter sind es!
Page 155 - Er ist unstreitig eins der größten Originalgenies, und ich habe bisher noch keinen Komponisten gekannt, der so einen erstaunlichen Reichtum von Gedanken besitzt. Ich wünschte, er wäre nicht so verschwenderisch damit. Er läßt den Zuhörer nicht zu Atem kommen : denn kaum will man einem schönen Gedanken nachsinnen, so steht schon wieder ein anderer herrlicher da, der den vorigen verdrängt, und das geht immer in einem so fort, so daß man am Ende keine dieser Schönheiten im Gedächtnis aufbewahren...
Page 151 - Staatsmitteln subventionirte Anstalt, welche für vollständige Ausbildung sowohl von Künstlern, als auch insbesondere von Lehrern und Lehrerinnen bestimmt ist, neue Schüler und Schülerinnen eintreten. Der Unterricht erstreckt sich -auf Elementar-, Chor...
Page 397 - Behauptung, daß der .Figaro" noch bei der Aufführung durch bewußte Sabotage der Mitwirkenden gefährdet worden sei, wird von unserem Gewährsmann nicht nur nicht bestätigt, sondern widerlegt: .Alle Darsteller hatten den Vorteil, durch den Komponisten selbst unterwiesen zu werden, der seine Ansichten und seine Begeisterung auf sie übertrug. Nie werde ich sein kleines, belebtes Antlitz vergessen, wie es leuchtete, erglühend vom Feuer des Genius — es ist nicht möglich, das zu beschreiben, so...
Page 95 - Faust sind zugleich philosophisch und poetisch und Sie mögen sich wenden, wie Sie wollen, so wird Ihnen die Natur des Gegenstands eine philosophische Behandlung auflegen und die Einbildungskraft wird sich zum Dienst einer Vernunft-Idee bequemen müssen.
Page 127 - Die Flüsse«, wo die Spree spricht. — Sie heiraten, liebe Freundin, oder es ist schon geschehen, und ich habe Sie nicht einmal zuvor noch sehen können, so ströme denn alles Glück Ihnen und Ihrem Gatten zu, womit die Ehe die Ehelichen segnet. — Was soll ich Ihnen von mir sagen? »Bedaure mein Geschick!
Page 129 - Meine Freude war groß da ich von meiner Schwieger Tochter hörte daß du in Weimar gewesen wärest — du hast viel vergnügen dort verbreitet — nur bedauerte man daß dein Aufenthalt so kurtz war.
Page 127 - Gegenstand für unß hier nicht Wichtig genug, ein anderes ist's in Berlin, — was die Zuneigung, so hat die Schwester davon eine so große Portion, daß dem Bruder nicht viel übrig bleiben wird, ist ihm damit auch gedient?

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