Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale: Studien über Identitätskonstruktionen in der Sozialwissenschaft

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Amalia Barboza, Christoph Henning
transcript Verlag, Jul 31, 2015 - Social Science - 292 pages
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Inwiefern sind Erkenntniskraft und Stil der Sozialwissenschaft gebunden an die Herkunftskultur und die Lebensbedingungen ihrer Autoren? In der Erörterung dieser Frage vereinigt diese Anthologie Einzelstudien über Biographie und Werk bekannter und unbekannterer deutschsprachiger Sozialtheoretiker, die ihre Wurzeln im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts (1900-1933) haben - einer der fruchtbarsten Phasen dieser Tradition, die jedoch gewaltsam beendet wurde. Die Mehrzahl der sozialtheoretischen Emigranten musste wegen ihrer jüdischen Herkunft das Land verlassen, wie auch immer sie sich bislang zu dieser verhalten hatten. Doch in welcher Weise haben solche Identitätskonstruktionen das Denken dieser Sozialtheoretiker beeinflusst?
 

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Contents

Einleitung
7
Die Welt von Gestern im Eingedenken der Soziologie Albert Salomon und das Tikkun
23
Der übernationale Gedanke der geistigen Einheit Gottfried SalomonDelatour der vergessene Soziologe der Verständigung ...
48
Jüdische Wissenschaft Sigmund Freuds Psychoanalyse im Fokus von Fremdzuschreibung und Entstehungskontext ...
101
Hannah Arendt und die transatlantische Erfahrung
135
Karriere und Identitätskonstruktion im Exil
152
Bruno Bettelheim 19031990 und die Konzentrationslager
180
Karl Mannheims soziologischer Ansatz als Innovationstendenz der deutschen Soziologie ...
232
Literatur
256
Über die Autoren
287
Copyright

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About the author (2015)

Amalia Barboza (Dr. phil.) lehrt Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes. Christoph Henning (Dr. phil.) promovierte in Dresden, war Mitarbeiter an der Zeppelin University in Friedrichshafen und ist seit Herbst 2006 Assistent an der Universität St. Gallen. Er arbeitet derzeit über den Wohlfahrtsbegriff in sozialphilosophischen Traditionen Europas und Nordamerikas.

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