Religionsgeschichtliches Lesebuch

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Mohr, 1908 - Sacred books - 401 pages
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Page 218 - Dies, ihr Mönche, ist die heilige Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, mit Unliebem vereint sein ist Leiden, von Liebem getrennt sein ist Leiden, nicht erlangen was man begehrt ist Leiden, kurz das fünffache Haften (am Irdischen1) ist Leiden.
Page iii - ... daß das Studium jeder einzelnen Religion von dem Studium der gesamten Geschichte des betreffenden Volkes schlechterdings nicht losgelöst werden darf. Zu dieser Geschichte gehört aber vor allem die Sprache des Volkes, sodann seine Literatur, weiter seine sozialen und politischen Zustände. Die Religion allein studieren...
Page xxx - Schiking, das kanonische Liederbuch der Chinesen, aus dem Chinesischen übersetzt und erklärt, Heidelberg 1880.
Page 27 - Satt ist des Weins der Geisterchor." Da steht der Totenknab empor. Ihn leiten Pauk und Glock hinaus; Die gnäd'gen Geister zieh'n nach Haus. Die Schar der Diener und der Frauen Trägt alles ungesäumt hinaus. Die Oheim aber und die Brüder Vereinigt ein besondrer Schmaus.
Page 66 - Ruhe, und das Volk wird von selbst redlich : ich bin ohne Geschäftigkeit, und das Volk wird von selbst reich; ich bin ohne Begierden, und das Volk wird von selbst einfach.
Page 26 - Segen, Sein Alter soll ohn' Ende sein. Am Herd ist eifriger Verkehr, Gewalt'ge Trachten stellt man her ; Der bratet, und es röstet der. Die hohen Frau'n geh'n still einher, Und richten an der Schüsseln Heer. Die Fremden und die Gast' umher Trinken sich zu in Kreuz und Quer.
Page 53 - Der Fürst sei Fürst, der Untertan sei Untertan, der Vater sei Vater, der Sohn sei Sohn.
Page 271 - Nichtgetane nicht gäbe, so liesse sich für das Geborene, das Gewordene, das Gemachte, das Getane kein Ausweg finden. Weil es aber, ihr Mönche, ein Nichtgeborenes, ein Nichtgewordenes, ein Nichtgemachtes, ein Nichtgetanes gibt, darum findet sich auch ein Ausweg für das Geborene, das Gewordene, das Gemachte, das Getane.
Page 219 - Wesen, die da, mit dem Schleier der Unwissenheit und der Fessel der Gier behaftet, umherirren und wandern, einmal aus dieser Welt in jene Welt und kehren ein andermal wieder aus jener Welt in diese Welt zurück.
Page 284 - Ansicht bestehen, daß die ..'elt ewig ist, oder mag die Ansicht bestehen, daß die Welt nicht ewig ist ---sicher besteht die Geburt, es besteht das Alter, es besteht der Tod, es bestehen Kummer und Klage, Schmerz, Herzeleid, und Verzweiflung (Symptome des Unheils), deren Vernichtung schon in diesem Dasein ich lehre usw.

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