Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 4

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1832 - Military art and science
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Page 135 - Vorbereitungen zu hindern und auf diese Art einen vorteilhaften Frieden gleichsam abzubringen. Wie tonnte es meine Absicht sein, in dieser auf keiner Basis ruhenden Operation mit Beharrlichkeit fortfahren zu wollen, wenn, wie es hier der Fall war, der Friede der bestimmte Zweck war und aus was immer für Ursachen nicht erreicht wurde?
Page 135 - Schlacht zu liefern. Dieser feste Wille war mir »ein Beweggrund mit, sie nicht anzunehmen. Die »Hauptursache aber, warum ich der Schlacht auswich, »war die wichtige Bemerkung, die mir nicht entgehen »durfte, daß, wenn die Schlacht für uns unglücklich »ausfallen sollte, welches doch immer unter die möglichen Fälle gezählt werden muß, ein Rückzug von »Troyes bis über den Rhein unsere Armee gänzlich »würde aufgelöst haben. Die ganze Winterbewegung »war darauf berechnet, den Kaiser...
Page 136 - Heeres ein anderer gestanden, was wäre da nicht Großes zu thuen gewesen — aber ich könnte nicht in Worlik mit Dir ruhig genießen, was uns der gütige Himmel gutes bescheert hat, wenn mein Gewissen mir sagte: Du hast nicht den Muth gehabt, das Urtheil der Welt zu verachten, du hast nicht nach Deiner Ueberzeugung gehandelt und darum ist ein schönes Heer zum Triumpfe Frankreichs zerstäubt.
Page 135 - Hauptursache aber, warum ich der Schlacht auswich, »war die wichtige Bemerkung, die mir nicht entgehen »durfte, daß, wenn die Schlacht für uns unglücklich »ausfallen sollte, welches doch immer unter die möglichen Fälle gezählt werden muß, ein Rückzug von »Troyes bis über den Rhein unsere Armee gänzlich »würde aufgelöst haben. Die ganze Winterbewegung »war darauf berechnet, den Kaiser Napoleon zu über« »raschen, in allen seinen Vorbereitungen zu hindern, »und auf diese Art einen...
Page 135 - Ich kann gar wohl dulden, daß Journalisten, Tugeudbundisten und was dergleichen mehr sein mögen, vollauf schreien: ,Ach, hätte an der Spitze dieses schönen Heeres ein Anderer gestanden, was wäre da nicht Großes zu thun gewesen...
Page 238 - Redalzion ersucht, die Bestellungen baldigst zu machen ; damit sie nach denselben die Stärke der Auflage bestimmen, und dann den Druck so zeitig im Dezember »832 beginnen lassen könne, daß das erste Heft mit Anfang Jänners i833 erscheine. Die militärische Zeitschrift enthält Abhandlungen über die verschiedenen Zweige der Kriegswissenschaften, — alte und neue Kriegsgeschichte, — militärische To...
Page 110 - Kreuzer in Konvenzions» m ü nz e. Die diesfälligen Bestellungen werden nur allein bei der Redakzion selbst hier in Wien angenommen. Die...
Page 135 - Frankreichs zu geben, ohne auf meine Flanken und Rücken, auf den Aufstand der Bauern, auf die Anwesenheit der Souverains zu denken?
Page 136 - beschert hat, wenn mein Gewissen mir sagte: du hast »nicht den Mltth gehabt, das Urtheil der Welt zu verpachten; du hast nicht nach deiner Überzeugung gehandelt ; und darum ist ein schönes Heer, zum Triumphe ' »Frankreichs, zerstäubt! —" »Viel, sehr viel mußte ich ob dieses Entschlusses, »die Schlacht nicht anzunehmen, bitter leiden. Ich »blieb aber bei meiner Ansicht felsenfest stehen, und »nichts konnte mich erschüttern.
Page 109 - Schriften berühmter östreich' ischer Feldherren, — kriegerische Anekdoten und Karat« terzüge, — Beurtheilungen militärischer Werke, und die Personalveränderungen in der kk Armee. Die Zeitschrift erscheint in monatlichen Heften, jedes von 7 bis 6 Druckbogen, deren drei einen Band ausmachen. Die Pränumerazion wird nur auf den ganzen Jahrgang angenommen. Der Preis desselben ist auf neun Gulden sechsunddreißig Kreuzer Konvenzionsmünze...

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