Geschichte Toscana's Seit dem Ende des florentinischen Freistaates: Th. Haus Lothringen-Habsburg. J. 1737-1859

Front Cover
F. A. Perthes, 1877 - Tuscany (Italy)
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page i - Geschichte der europäischen Staaten, herausgegeben von AHL Heeren. FA Ukert und W. v. Giesebrecht.
Page 237 - Ich glaube, daß der Souverän, wenn auch ein erblicher, nur ein Delegierter und Beauftragter des Volkes ist, für welches er da ist; daß er ihm all seine Sorge und Arbeit widmen muß...
Page 202 - Kopf erweisen und Festigkeit des Charakters an den Tag legen wird. . . In diesem Lande und bei diesem Hauswesen ist es unmöglich, daß meines Bruders Söhne fähig werden, dem Staate in irgend einer Stellung zu dienen. Die Seele verschrumpft und der Leib wird durch Klima und Lebensweise geschwächt.
Page 236 - Stadtmagistrate waren, sämmtlich diesen Bischöfen übergeben werden sollten, und ich habe in der florentiner Kirche San Lorenzo eine Kapelle bauen lassen, in welcher die früher in einem Zimmer meines Palastes verwahrten Reliquien zu öffentlicher Andacht ausgestellt worden sind. Was die mir beigemessene politische Inquisition betrifft, so berufe ich mich auf Alle, Einheimische wie Ausländer die hier gewesen sind, ob sie sich irgendwo größerer politischer Freiheit erfreut haben als in Toscana.
Page 237 - Staatsbebürfnisse auseinandergesetzt hat und die Vertreter desselben sie im Rechte begründet befunden haben; daß die Abgaben nur als Subsidien für ein Jahr nach Anerkennung des Bedürfnisses bewilligt werden dürfen, die Nation aber deren fernere Bewilligung nur dann gewähren darf, wenn der Souverän die Verwendung vollständig und befriedigend nachgewiesen hat. Ich glaube, daß der Souverän Rechnung ablegen und Zustimmung erhalten muß für alle...
Page 236 - Glaubensbekcnntniß ist, die katholische apostolischrömische Religion aufrecht zu halten, in ihr zu leben und zu sterben; Leute, die keine Religion haben oder sich so stellen, nicht zu verfolgen aber sie weder zu fördern noch auszuzeichnen; die Bischöfe zu unterstützen, denen die Aufsicht über die kirchlichen Disciplinar- Angelegenheiten obliegt.
Page 12 - S. 10. * ) Bezons ist ein kleiner Ort in der Nähe von Paris. •) Bericht von Charles de Brosse. „Die Lothringer", so schreibt derselbe 1739. „scheinen Toscana nur wie ein Durchzugsland zu betrachten, aus dem man alles, dessen man habhaft werden kann, wegschleppen muß, ohne sich um die Zukunft zu kümmern".
Page 235 - Zufällig habe ich vernommen, daß man in den Niederlanden verschiedene Gerüchte über mich verbreitet, um mich in Miscredit zu bringen. Da sie zum Glück alle falsch sind, richte ich diese Zeilen an dich, um dich über die Thatsachen zu belehren und dich in Stand zu setzen, mir geeignetenfalls Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Page 361 - Wo Flora's Stadt des Winters Droh'n verlacht, Gewohnt an ihres Lenzes Zaubermacht, Siehst du den Frost am warmen Hauch vergehen. v glücklich Land, wo, wenn vom schroffen Rücken Der Alpenriesen brausen eis'ge Wetter, Ihr Ungestüm sich machtlos muh erweisen! Wie sollt' ich nicht Etruriens Himmel preisen, Wo meines Lebens späten Tag die Götter Mit mildem Glanz und Poesie beglücken.
Page 237 - Letztern begrenzt werden; daß, wenn der Souverän diesen Vertrag verletzt, er thatsächlich auf seine Stellung verzichtet, die ihm nur unter dieser Bedingung zuerkannt worden ist, und daß man ihm nicht mehr zu gehorchen verpflichtet ist; daß die ausübende Gewalt dem Souverän, die gesetzgebende dem Volke und dessen Vertretern zusteht; daß das Volk bei jedem Wechsel der Person des Souveräns seiner Autorität neue Bedingungen vorschreiben kann.

Bibliographic information