Ulrich von Hutten, Volumes 1-2

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Popular passages

Page 368 - Mit dem ich spielen, Scherze treiben, angenehme und leichtere Unterhaltung pflegen kann. Wo ich die Schärfe des Grams abstumpfen, die Hitze des Kummers mildern kann!
Page 330 - O Jahrhundert! o Wissenschaften! Es ist eine Freude, zu leben, wenn auch noch nicht, sich zur Ruhe zu setzen, mein Wilibald. Es blühen die Studien, die Geister regen sich: du, nimm den Strick, Barbarei, und mache dich auf Verbannung gefaßt!
Page 311 - ... Denn Deutschland kann mich nicht dulden in seinem gegenwärtigen Zustande: den ich jedoch in Kurzem erfreulich geändert zu sehen hoffe durch Vertreibung der Tyrannen. Ich habe mich aus dem Kriegsgetümmel zu wissenschaftlicher Muße zurückgezogen, und ganz an das Schreiben begeben. In diesem Einen Stücke, kann ich sagen, hat es das Schicksal gut mit mir gemeint, indem es mich aus großen und widrigen Stürmen zur stillen Ruhe der Studien zurückführt.
Page 47 - Mutian seinem Urban ein andermal, und Eine Göttin. Aber es sind viele Gestalten und viele Namen. Jupiter, Sol, Apollo, Moses, Christus, Luna, Ceres, Proserpina, Tellus, Maria. Aber hüte dich, daS auszubreiten. Man muß es in Schweigen hüllen, wie Eleusinische Mysterien.
Page 140 - Am gastlichen Tische der Ebernburg sitzen in den Winterabenden zwei deutsche Ritter, in Gesprächen über die deutscheste Angelegenheit. Der eine Flüchtling, der andere sein mächtiger Beschützer : aber der Flüchtling, der jüngere, ist der Lehrer, der ältere schämt sich des Lernens nicht, wie der ritterliche Lehrer selbst neidlos dem größern Meister, dem Mönch zu Wittenberg, sich unterordnet.
Page 315 - Hutten's letzter Noth, über ihm Zwingli's milde und feste Hand, während Oecolampad's freundliches Auge aus der Nähe herüberblickt. Die deutsche Reformation hatte den Ritter abgelehnt: die schweizerische nahm ihn auf. Ohne Zweifel würde er mit ihr bei längerem Leben auch in Absicht auf die Lehre gegangen sein, so lange sie von Zwingli's...
Page 35 - Mitfressern, die uns zuerst das Blut ausgesogen, dann das Fleisch abgenagt haben, jetzt aber an das Mark gekommen sind, uns die innersten Gebeine zerbrechen und alles, was noch übrig ist, zermalmen. Werden da die Deutschen nicht zu den Waffen greifen? Nicht mit Feuer und Schwert anstürmen?
Page 365 - Papstthum pflanzen möchten; den Fürsten, die ihr Belieben zum Gesetz erheben; den Gelehrten, denen Verhältnisse und Rücksichten über die Wahrheit gehen. Er flamme als Haß in uns auf gegen alles Undeutsche, Unfreie, Unwahre; aber glühe auch als Begeisterung in...
Page 311 - Mich hat die Flucht zu den Schweizern geführt, und ich sehe einer noch weitern Verbannung entgegen. Denn Deutschland kann mich nicht dulden in seinem gegenwärtigen Zustande, den ich jedoch in kurzem erfreulich geändert zu sehen hoffe durch die Vertreibung der Tyrannen.
Page 283 - Constantins erdichtet oder die schamlose Dichtung sich zu Nutze gemacht haben. Leo werde von selbst und gütlich aufgeben, was man, wenn ein schlechter Papst an seiner Stelle gewählt worden wäre, diesem mit Gewalt abgenommen haben würde.

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