Etruskische Forschungen. [Continued as] Etruskische Forschungen und Studien, von W. Deecke und C. Pauli, Volume 2

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Page xii - ganz einheimisch geworden war, auf den Rath der Sibyllinischen Bücher, die Göttin zu versöhnen, eine eigne Gesandtschaft nach Enna geschickt, weil man den römischen Ceres-Dienst für ein Filial des dortigen DemeterDienstes hielt (Val. Max. I, l,
Page 124 - -e statt -ie abgeleitet. Also reketi. = in regno. Die ganze Inschrift möchte ich hiernach jetzt etwa so übersetzen: »Der König des Staates, der zum (dritten) Male Imperator ist, weiht diese (Schale) zum Trankopfer den (verstorbenen) Porsenna's, denen man, wenn man die königliche Gewalt hat, vor allen Anderen Todtengaben darbringen soll
Page 160 - er wegen ihrer Interpunctionslosigkeit kurz vorher selbst ernstlich getadelt hatte (Altit. Studien I, V, Hann. 1883), so ist dieser Griff jedenfalls ein unglücklicher gewesen. Die ganz unhaltbare Anlehnung des Etruskischen ans »Baltische« wird er übrigens wohl selbst schon wieder aufgegeben haben *). Im Index III und IV habe ich eine Reihe Declinationsund einige
Page 214 - sich im Vulgärlateinischen und Romanischen ganz dieselbe Erscheinung. »Man hat die Beobachtung gemacht, dass das ältere Mittellatein in Städtenamen eine besondere Zuneigung für die Form dieses Casus ausdrückt, indem es z. B.
Page 75 - abgeleitet ist. Die Bedeutung von acnina clel scheint hiernach »Grabzelle für die Eigenen, für die nächsten Verwandten eines Mannes.« F. 2172 ist die Inschrift eines vulcentischen Gefässes, welches von de Witte so beschrieben wird: »Une genie femelle, sans doute une Lasa ou Lara, ou plutöt encore une Nike, vetue d'une tunique talaire, tient des deux mains une large bandelette, sur laquelle est ecrit le mot e'trusque«:
Page 154 - G. App. 559 (bei Chiusi), dem Zunamen eines Lautni, verwandt ist. Obgleich einige der hier versuchten Combinationen zweifelhaft sind, scheint mir nach dem Obigen der Uebergang eines anlautenden c. in h völlig gesichert, um so mehr, als für die meisten der angeführten Namen eine anderweitige Erklärung ganz fehlt. Ich werde später die Vermuthung begründen, dass anlautendes f in einigen
Page v - Bruschi gehörigen Garten Falgari; auf dem Deckel die liegende Figur des Todten; auf der Vorderseite der Lade derselbe im Relief auf einer Biga , von acht Männern vorn , von zweien hinten begleitet ; neben ihm der geflügelte Todesdämon : F. 2335 a ; vgl. Bull. 60, 148, n.
Page 6 - (Aphrodite) dargestellt, welche den Adonis umschlungen hält. Zu beiden Seiten erscheint ein Schwan und eine geflügelte dienstbare Göttin. Auf dem Rande des Spiegels sieht man rings herum dienstbare Gottheiten heranschweben. Unter ihnen ist alpan eine jugendlich schöne Frauengestalt, auf Flügeln dahinschwebend, mit nacktem Oberleib, künstlich emporgekämmtem Haar, Ohrgehängen, Halsband und Schuhen, den Mantel um die Hüften geschlungen. Sie hält mit
Page ii - Endungen, Abschwächung oder Ausstossen inlautender Vocale, auch rückwirkende Vocalassimilation und Epenthese in weitem Umfang bewirkt worden. Daneben spielt die Assibilation eine grosse Rolle. In dieser Umänderung des alten lautlichen und flexionellen Systems zeigt das Etruskische mit den modernen Sprachen schlagende Analogien. Als eine
Page 5 - des Alfni lautni.« 16) caev .... slar&al' lavtni — or. ine. - Fa. no. 2629; De. lau no. 34; Pa. stu. I, no 44. »Cae, des Larth V. ... lautni « 17) cae' lautni: culteces — Clusium — Fa. spl. I, no. 179 bis b; De. lau. no. 40;

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