Die Schreibung des eo im Ormulum

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P. Hanstein, 1905 - English language - 82 pages
 

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Page 144 - ... sich seiner wissenschaft gegen die zerstörungsversuche eines ihrer vertreter annehmen werde. Diese hoffnung hat sich nicht erfüllt. So mag es denn gestattet sein, wenn einer der sich nicht zur zunft rechnen kann, in die lücke springt und nachträglich das unerquickliche geschäft auf sich nimmt, vorläufig wenigstens an einigen beispielen aus dem eingange des gedichtes zu zeigen, auf welchen fundamenten Trautmanns Beowulfkritik ruht, oder vielmehr, wie sehr sie der nötigen philologischen...
Page 43 - UUndarlicas filo, so manag mit mannon mahtig drohtin, all so hie it fan them anginne thuru is enes craht uualdand gisprak, thuo hie erist thesa uuerold giscuop 40 endi thuo all bifieng mid...
Page 144 - Überall zum positiven vordringen zu wollen, mit dem ansprach dabei das richtige gefunden zu haben, halte ich mich nicht für berufen: es genügt mir vollkommen, wenn die nachstehenden ausführungen zeigen, dass mit Trautmanns methode des urteilens über die dinge hinweg kein fortschritt zu erzielen ist. Zur sache habe ich sonst nur noch zu bemerken, dass die notizen, die ich im folgenden gebe, zu verschiedenen zeiten entstanden, und schließlich im Januar 1903 zusammenredigiert sind.
Page 53 - Sounds, p. 1 60) that the Ormulum only has f>, requires modification. A list of some of the words in which 3 is found, is given by Holt, I. p. Ixxx. It will be also noticed that the o of the combination eo has generally been erased, and that in most cases the o has been again added by another hand.
Page 144 - ... gedankenführung und ähnliche dinge geht Trautmann souverän hinweg: nur der eigne geschmack und das individuelle belieben wird zur richtschnur genommen. Ein solches verfahren, das unsrer wissenschaft nicht zur ehre, nur zum schaden gereicht, sollte meines erachtens nicht ohne principiellen einspruch ruhig hingenommen werden. Ich habe, obwol sich mir die schwersten bedenken gegen Trautmanns destructive methode sofort beim erscheinen seiner abhandlung regten, doch zunächst geschwiegen, in der...
Page 2 - Sechstem sieht im Heliand eine Übertragung aus einem altenglischen Originale von der Hand eines in England geschulten Sachsen oder eines nach Deutschland eingewanderten und des Niederdeutschen mächtig gewordenen Angelsachsen. und altenglischer Dichtung') lediglich auf dem gemeinsamen germanischen Formelschatze beruhten. Auf grund solcher und andrer Erwägungen erklärte am Anfange dieses Jahres Professor Trautmann in seiner Schrift „Finn und Hildebrand
Page 181 - ... zeit herauszubringen, sei es mir gestattet hier einen neuen abriss vorzulegen. Die ae. langzeile besteht aus zwei viertaktigen halbversen, von denen wir den ersten den an vers, den zweiten den abvers nennen. Die acht takte sind jeder zweiweilig; die erste weile ist immer die hebung, die zweite die senkung. Die beiden weilen des taktes werden entweder durch zwei silben oder durch nur eine vertreten. Im ersten falle vertritt die erste die hebung, die zweite die senkung; im zweiten falle vertritt...
Page 130 - Uuarth thie hselago dag ludeono fargangan. Sia obar themo grabe satun uueros an thero uuahtun uuanom nahton, bidun undar iro bordon, huan er thie berehto dag obar middilgard mannon quami, liudon te liohte. Thuo ni uuas lang te thiu, that thar uuarth thie gest cuman be godes crafte, halag athom undar thena hardon sten an thena lichamon.
Page 4 - ... aufmerksam, die man gegen meine Beweise erheben würde und veranlaßte mich dadurch, alles noch einmal nachzuprüfen, zu erweitern ') Vergl. das Formelverzeichnis der Sieversschen Heliandausgabe und die Anmerkungen dazu (vergl. Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung X, S. 135). l* und zu verstärken. Für seine freundliche Hilfe sei ihm auch hier mein Dank ausgesprochen. Meine Arbeit geht darauf aus zu zeigen, daß ein Teil der altsächsischen Genesis und eine Stelle des Heliand...
Page 49 - Größe, den ein Übersetzer schwerlich aus seiner Vorlage in sein Werk hinübergerettet hätte, den man auch in den ae. religiösen Dichtungen nirgend so kräftig verspürt.

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