Karl der Grosse von dem Stricker

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G. Basse, 1857 - 432 pages
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Page 252 - Man sach von golde dar an stän einen tracken, der was wol getan, der was innen hol. als er des windes wart vol, so gebarte er alse er lebte und gein den liuten strebte.
Page xxxv - ... hören mochte. denn in bezug auf poetischen gehalt ist der Daniel nicht .besser und nicht schlechter als die meisten Artusromane der Franzosen und Deutschen. bei den ausgezogenen stellen habe ich namentlich solche berücksichtigt, die in bezug auf schilderungen einiges interesse haben. so wird man das capitel ron den spielteuten eine nicht überflüssige mittheilung nennen, weil es von neuem einen begriff von der pracht der mittelalterlichen hoffeste gibt.
Page xxxv - Volker mit seinem bogen gar wilde melodien spielt, und sind nicht ohne frische. Der grund warum das gedieht weniger anklang bei den zeitgenossen gefunden zu haben scheint, ist wol hauptsächlich in der eben bemerkten eigentümlichkeit , dem zurücktreten der liebesabenteuer, zu suchen, ohne die man zu jener zeit kein rittergedicht hören mochte.
Page 11 - ... den si ze herren wolten : daz wart gevestent mit der schrift, dö machet er ein riche stift in unser frowen ere, daz si da iemer mere ir künege krönten unde kürn und daz reht niemer verlürn : diu stat ist Ache genant.
Page 33 - Jordän wart getouft 1290 und zuo der marter wart verkouft unde an finer menfcheit den töt an dem kriuze leit und eine vart zer helle tet durch finer miltekeite bet 1295 und die faelegen erlöfte und alle die getröfte, die fmer lere volgten näch.
Page 63 - ... 2445 daz fin fwefter ift min wip. dannoch erwer ich minen lip mit minen magen harte wol. fwaz ich ze fuone geben fol, verliufet Ruolant fin leben, 2450 daz wil ich allez gerne geben. ich wil des iemer wefen frö, gefüeget fich fin dinc alfö, daz im der töt hie wirt befchert.
Page 321 - Do salz sich der chunich marsilies zu wer Mit einem chreftigen her Das seit noch nimmer mer Ein solich streit gestritten wart Wan do geschach so grosser mart Das is niemant vol achten chan Weder weip noch der man F.
Page xxii - Jetzt fragt die jungfrau und ihre mutler, ob er nichts von dem ritler, ihrem vater, wisse. 105) Daniel, erfreut dass er ihn nicht erschlagen, erzählt dass er ihn vor dem berge gelassen. 106) Dahin gehen sie und finden den herren vom grünen berge, 107) der Daniel für die befreiung von dem siechen dankt. 108) Daniel fordert sie alle auf mit gen Kluse zu reiten. 109) dort kommen sie gerade an, als die zweite turnierschaar zum kampfe ziehen will.
Page 148 - Tortöfe pflac. da was er herre unz an den tac, daz diu burc wart gewunnen. dö was er drabe entrunnen 5685 ze Marfilies, der in behielt. er wolt daz lant, des er ö wielt, des tages vil fchiere han erlöft.
Page 103 - Ruolanden k6ren. zallen finen eren waren fi ijn vil bereit. 3960 daz was Genelüne leit. dem waere lieber gewefen, wand er in ungerne fach genefen, daz er alterseine rite, danne im ieman volgte mite. 3965 Ruolant fprach zem keifer dö: herre, ir fult gern unde vrö hin wider ze lande keren. ich wil nach iwern eren den vanen füeren unze ich lebe. 3970 ir habt die grözen gotes gebe erworben an dirre verte.

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