Platon's leben und schriften: Ein versuch

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Weidmann, 1816 - 530 pages
 

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Page 51 - ... dialektische Scharfsinn hervortritt und von der praktischen Anschaulichkeit sich so weit entfernt, dass er nicht selten in „Dunkelheit und künstliche Verflochtenheit" übergeht: Theaetet, Sophista, Politikus, Parmenides und Kratylus; und endlich drittens rein wissenschaftliche oder sokratisch-platonische, in denen sich das Poetische und Dialektische — der Geist der ersten und der zweiten Periode — durchdringen: dahin gehören der Philebus, das Gastmal, Republik, Timacus und Kritias. Die...
Page 21 - Ultimas terras lustrasse Pythagoram, Democritum, Platonem accepimus. Ubi enim quid esset, quod disci posset, eo veniendum judicaverunt.
Page 368 - Platon aus derselben Quelle (den alten Schriften der ägyptischen Priester, die vielleicht aus den heiligen Büchern der Inder geflossen oder doch verwandten Geistes mit ihnen waren) geschöpft hat, welcher Moses seine...
Page 7 - Gespräch gleichsam mit sich selbst: es veranlafst und entwickelt sich aus sich selbst; kein endliches Ziel vor Augen habend, hört es gleichsam in sich selbst auf, indem es bei keinem Punkte, als dem endlichen Resultate des Ganzen, stehen bleibt, sondern, das Höhere, das gesucht wurde, andeutend, den Weg dahin zeigend und den Blick in das Ideale eröffnend, gleichsam fragmentarisch endet. Platon philosophirt, wo andere dociren , erhebt den Geist zum reinen Wesen der Idee, wo ihn andere zum Buchstaben...
Page 154 - Ist dies nicht zu weit gegangen, so würde schon hier durch das gegenseitige Bedingtsein von Lust und Schmerz die Nothwendigkeit ausgesprochen sein , die himmlische Seligkeit erst durch den irdischen Kampf zn erringen.
Page 343 - Grundzügen nach, sehr alt, da wir Andeutungen derselben schon bei den ältesten Völkern des Orients finden; ohne Zweifel aber haben ihr erst die Pythagoreer und nach ihnen Platon die wissenschaftliche Gestalt gegeben , in der sie im Timaeos auftritt , und zwar wendete Platon jenes Grundgesetz des physischen Lebens auch auf das Wesen des Menschen und des Staates an.
Page 388 - XLVIII. ff- — • sod:um besitzen wir die Schriften des Aristoteles in so verfälschter Gestalt, dafs wir fast nirgends sicher seyn können, ob ein Citat von ihm selbst ist, oder ob es ein späterer Penpateüker eingeschaltet hat. Noch weniger können die späteren Schriftsteller , wie Cicero , Plutarchos ua , als Zeugen der Aechtheit eine» Werkes , das sie als platonisches anfühlen , gelten.
Page 389 - Der Kenner des ächten Platon braucht nur Eine Seite in den Gesetzen zu lesen, um sich zu überzeugen, dass er einen maskierten Platon vor sich hat.
Page 6 - Sprache nicht ausdrücken kam), ohne sein reines Wesen in das Endliche und Negative herabzuziehen, deutet Platon überall bald mythisch und allegorisch , bald skeptisch und ironisch an ; und vorzüglich durch diese seine Schriften so einzig belebende Skepsis und Ironie bezeichnet er die Unzulänglichkeit und das Ungenügende der menschlichen Darstellung. Mit diesem Geiste seiner Philosophie stimmet die Form seines Vortrags auf das vollkommenste übereiu; die dialogische Hede bildet gleichsam da...
Page 38 - System zu Grunde liege, dessen einzelne Theile er in den verschiedenen Gesprächen abgehandelt hätte, noch auch ein wissenschaftlicher Zusammenhang sie verknüpfe, vermöge dessen das eine Gespräch sich wesentlich auf das andere...

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