Metaphysik

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L. Köhler, 1885 - Metaphysics - 145 pages
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Popular passages

Page 145 - Wir haben zwei Ausdrücke: Welt und Natur t welche bisweilen ineinander laufen. Das Erste bedeutet das mathematische Ganze aller Erscheinungen und die Totalität ihrer Synthesis, im Großen sowohl als im Kleinen, di sowohl in dem Fortschritt derselben durch Zusammensetzung als durch Teilung.
Page 145 - Eben dieselbe Welt wird aber Natur* genannt, so fern sie als ein dynamisches Ganzes betrachtet wird, und man nicht auf die Aggregation im Raume oder der Zeit , um sie als eine Grösse zu Stande zu bringen, sondern auf die Einheit im Dasein der Erscheinungen sieht.
Page 145 - Da heißt nun die Bedingung von dem, was geschieht, die Ursache und die unbedingte Causalität der Ursache in der Erscheinung die Freiheit, die bedingte dagegen heißt im engeren Verstande Naturursache.
Page 97 - Übereinstimmung eines vernünftigen Wesens mit sich selbst. Nach Schopenhauer ist alles, was dem Willen in irgendeiner seiner Äußerungen zusagt, gut. Harms: „Nicht, weil wir etwas als gut erkannt haben, wollen wir es, sondern wir erkennen es als gut, weil wir es wollen. Erst durch den Akt des Wollens ist das Gedachte ein Gut.
Page 84 - Weil der Geist sich in der gegebenen Wirklichkeit befangen und unbefriedigt fühlt, will er. Und sein Wille geht auf die Umgestaltung der gegebenen und die Produktion einer neuen Wirklichkeit.
Page 121 - Aber die Art der Setzung beider Begriffe ist eine verschiedene. Gott ist das Seiende, welches vollkommen ist; die Welt ist das Seiende, welches vollkommen wird.
Page 78 - Dinge werden, ist im voraus durch ihre Anlage bestimmt, welche die Grundlage aller Veränderungen ist. Die Natur eines jeden Dinges besteht in gegebenen Kräften und Vermögen, wodurch Alles, was sie werden gemessen und bestimmt ist. In diesem Sinne gebrauchen wir das Wort Natur auch in der Mehrheit, da wir jedem Dinge seine Natur zuschreiben, eine andere dem Bergkrystall, als der Eiche. Aus diesem Begriffe von der Natur folgt nun aber, dass das Natürliche den Grund seines Daseins nicht in sich...
Page 143 - Individualisation, diese aber besteht darin, daß aller Inhalt, welchen eine Natursubstanz in den durchlaufenen Entwicklungsformen gewonnen hat und in un'°) Die Seele ist bei ihrer Geburt fast wie wahnsinnig, Platon.
Page 38 - Empirie, daß alles Körperliche nur äußerlich und nicht innerlich, alles Geistige aber nur innerlich und nicht äußerlich wahrnehmbar ist.
Page 142 - Ich läge, wenu nur die mehreren zusammengesetzt würden, ein Ich entstünde. Erst nachdem das Ich da ist, kann in demselben etwas verknüpft werden; dasselbe muß sonach vor aller Verknüpfung, es versteht sich, wie hier immer, für das Ich. da fein.

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