Über Platons Protagoras: ein Beitrag zur Lösung der Platonischen Frage

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Breitkopf und Härtel, 1862 - 98 pages
 

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Popular passages

Page 16 - Was kann ich dafür, daß ich nun einmal keinen andern Stil habe? Daß ich ihn nicht erkünstle, bin ich mir bewußt. Auch bin ich mir bewußt, daß er gerade dann die ungewöhnlichsten Kaskaden zu machen geneigt ist, wenn ich der Sache am reifsten nachgedacht habe.
Page 17 - ... ich sie auch schon nicht für Eingebungen des bösen Feindes, weder des eigentlichen noch des allegorischen, halte, so denke ich doch immer, daß die ersten Gedanken die ersten sind und daß das Beste auch nicht einmal in allen Suppen obenauf zu schwimmen pflegt. Meine ersten Gedanken sind gewiß kein Haar besser als jedermanns erste Gedanken: und mit jedermanns Gedanken bleibt man am klügsten zu Hause...
Page 37 - Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihrs nicht aus, so legt was unter.
Page 13 - Grund; denn es ist durchaus naturgemäss, dass etwas, dessen Wesen darin besteht, ein Gemeinsames aller Theile eines Kunstwerkes zu sein, leichter erkannt und stärker empfunden wird in einem Werke , das in seiner Ganzheit gleichzeitig sich uns darstellt...
Page 15 - So ist der Stil gleichsam die Brechung, welche der Strahl des Gedankens annimmt, wenn er durch das Prisma einer Per-sönlichkeit hindurchgeht...
Page 47 - Geiste wenigstens derjenigen Lehre, die Xenophon dem Sokrates in den Mund legt und an 49 deren Historicität im Grossen und Ganzen wir zu zweifeln kaum Veranlassung haben.

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