Sächsische bergreyhen

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Page 43 - Schätz ihm auf. Er führt des Goldes Ströme In seines Königs Haus Und schmückt die Diademe Mit edlen Steinen aus. Zwar reicht er treu dem König Den glückbegabten Arm, Doch fragt er nach ihm wenig Und bleibt mit Freuden arm. Sie mögen sich erwürgen Am Fuß um Gut und Geld: Er bleibt auf den Gebirgen Der frohe Herr der Welt.
Page 46 - Zwingen wir das Mutterland. Auch mit Proserpinens Gatten , Mit dem schwarzen Fürst der Schatten, Flechten wir den ew'gen Bund, Und er läßt auf schwankem Steig« Eingehn uns in seine Reiche,' In des Todes grausen Schlund.
Page 43 - Zeit Ist sie ihm zu berichten Mit Freundlichkeit bereit. Der Vorwelt heilge Lüfte Umwehn sein Angesicht, Und in die Nacht der Klüfte Strahlt ihm ein ewges Licht. Er trifft auf allen Wegen Ein wohlbekanntes Land, Und gern kommt sie entgegen Den Werken seiner Hand. Ihm folgen die Gewässer Hülfreich den Berg hinauf, Und alle Felsenschlösser Tun ihre Schätz ihm auf.
Page 197 - Mütterlein nicht weit, So zeuch mit mir von hinnen Wohl über die breite Heid." Und da sie über die Heide kamen, Wohl unter ein Linde was breit, Da ward denselben zweien Von Seiden ein Bett bereit. Sie lagen beieinander Bis auf dritthalbe Stund: „Kehr dich, Brauns Mägdlein, herum, Beut mir dein'n roten Mund." „Du sagst mir viel von kehren, Sagst mir von keiner Eh, Ich fürcht, ich hab verschlafen Mein Treu und auch mein Ehr.
Page 37 - Merkt auf ihr werthen Münzer gut, Helft mir die Hauer erkennen, Sie hauen das Silber aus der alten Wand, Die Gott der Herr selber gebauet hat, Mit seiner selbst Gewalt. Auf dem Berg findet man, Manchen guten Berggesellen, Der...
Page 55 - Und dem Ruf der Gewalt nur gehorchen, Und Nationen im Kampf sich bedräun. Dann sind wir geschützt und geborgen: Denn wem auch die Welt, die entflammte, gehört. Nie wird in der Tiefe der Frieden gestört. Zwar ist uns wohl manch...
Page 9 - Letzlich, plötzlich Reiche Beute Für die Leute, Die vertrauen Gott, und gläubig auf ihn bauen. Drum rufen wir auch diesen an, Der fündige Gebirge kann Eröffnen und erhalten; Er wolle mit der Segenshand Auch über unser Sachsenland Forthin genädig walten; Hören, lehren, Wenn wir schürfen Und bedürfen Hilf und Raten, Sonst ist's nichts mit unsern Taten.
Page 45 - Da umschwebt uns heil'ges Schweigen, Und aus blauen Flammen steigen Geister in die grause Nacht; Doch ihr eignes Thun verschwindet, Fester sind sie uns verbündet, Bauen uns den düstern Schacht. Nimmer können sie uns zwingen, Und sie hält ein ew'ger Bann: Wir bekämpsen alle Mächte Durch der Mutter Talisman.
Page 55 - Wir haben die Nacht von Geistern befreit. Und den mächtigen Kobold bezwungen. Und bekämpft das furchtbare Element, Das in bläulicher Gluth uns entgegen brennt. Zwar toben uns tief, wo nichts Menschliches wallt, Die Wasser mit feindlichem Ringen. Doch der Geist überwindet die rohe Gewalt, Und die Fluth muß sich selber bezwingen.
Page 197 - Hörst du die Schlüssel klingen, Und ist dein Mütterlein nicht weit, So zeuch mit mir von hinnen, Wohl über die breite Heid.

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