Lehrbuch der organischen Chemie, oder, Der Chemie der Kohlenstoffverbindungen, Volume 1

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Même contenu que l'édition de 1867 mais cette édition comporte un Vorwort de deux pages que ne contient pas celle de 1867.

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Page 118 - Consequenz zeigt deutlich, dass die ganze Anschauung nichts weiter ist als ein Vergleichen der verschiedenen Verbindungen in Bezug auf ihre Zusammensetzung; nicht etwa eine wirkliche Theorie, welche uns die Zusammensetzung selbst kennen lehrt.
Page 157 - Fälle gerade gebrauchen will, ist wesentlich eine Frage der Zweckmässigkeit. Die Berechtigung zur Annahme verschiedener rationeller Formeln für dieselbe Substanz kann nach den seither gegebenen Betrachtungen nicht bezweifelt werden. Dabei muss man natürlich im Auge behalten, dass die rationellen Formeln nur Umsetzungsformeln aber keine Constitutionsformeln sind, dass sie nichts anderes sind, als die Ausdrücke für die Metamorphosen der Körper, und Vergleiche der verschiedenen Substanzen untereinander;...
Page 73 - Allein wenn auch die organischen Verbindungen, in einer gewissen Richtung betrachtet, den unorganischen gleichen, so weichen sie in unzähligen anderen davon ab; sie besitzen Eigentümlichkeiten, die wir gelten lassen müssen, weil wir sie nicht erklären können. Dieses Geltenlassen führt nun zu weiteren Ansichten, in ihm liegt von selbst die Fortbildung, die Erweiterung und Vervollkommnung unserer Begriffe. Bis zu einem bestimmten Punkte folgen wir also den...
Page 73 - Ich sehe nicht ein, warum ein ähnliches Verhalten für andere Körper, für Chlor und Wasserstoff z. B., für unmöglich gehalten werden soll, und gerade die Auffassung dieser Erscheinungen, so wie sie von Dumas hingestellt wird, scheint mir den Schlüssel zu den meisten Erscheinungen in der organischen Chemie abzugeben.
Page 118 - Anschauung ist nichts weiter als ein Vergleichen der verschiedenen Verbindungen in Bezug auf ihre Zusammensetzung, nicht etwa eine wirkliche Theorie, welche uns die Zusammensetzung selbst kennen lehrt. Die verschiedenen Typen sind also nicht etwa durch...
Page 10 - Wir sind also zu der Ueberzeugung gelangt, dass die chemischen Verbindungen des Pflanzen- und Thierreichs dieselben Elemente enthalten wie die Körper der leblosen Natur; wir haben die Ueberzeugung, dass in ihnen die Elemente denselben Gesetzen folgen ; dass also weder in dem Stoff, noch in den Kräften...
Page 11 - Wir denniren also die organische Chemie als die Chemie der Kohlenstoffverbindungen. Wir sehen dabei keinen Gegensatz zwischen unorganischen und organischen Verbindungen. Das was wir mit dem althergebrachten Namen organische Chemie bezeichnen, und was man zweckmässiger Chemie der Kohlenstoffverbindungen nennen würde, ist vielmehr nur ein specieller Theil der reinen Chemie, den wir deshalb besonders abhandeln, weil die grosse Anzahl und die besondere Wichtigkeit der Kohlenstoffverbindungen ein specielles...
Page 71 - Die Gewohnheit einer Meinung erzeugt oft die völlige Ueberzeugung von ihrer Richtigkeit, sie verbirgt die schwächeren Theile davon und macht uns unfähig, die Beweise dagegen anzunehmen.
Page 158 - ... durch nebeneinandergesetzte Buchstaben darstellen kann ; dass man vielmehr dazu mindestens einer perspectivischen Zeichnung oder eines Modelles bedarf. Dass man aber durch das Studium der Metamorphosen die Lagerung der Atome in der bestehenden Verbindung nicht ermitteln kann ist ebenfalls klar, weil die Art, wie die Atome aus der sich verändernden und in Zerstörung begriffenen Substanz austreten, unmöglich dafür beweisen kann, wie sie in der bestehenden und unverändert bleibenden Verbindung...
Page 163 - ... 2 Kohlenstoffatome werden also zwei verbraucht, um die beiden Atome selbst zusammenzuhalten; es bleiben mithin 6 übrig, die durch Atome anderer Elemente gebunden werden können. Mit anderen Worten: eine Gruppe von 2 Atomen ») Seite 111 und 113. ») Seite 108. Kohlenstoff =-€2 wird sechsatomig sein, sie wird mit 6 Atomen eines einatomigen Elementes eine Verbindung bilden, oder überhaupt mit so viel Atomen, daß die Summe der chemischen Einheiten dieser = 6 ist.

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