Eidgenössische lieder-chronik: Sammlung der aeltesten schlagt-,bundes- und parteilieder vom erlöschen der Zäringer bis zur reformation

Front Cover
C. Fischer, 1842 - Ballads, German - 421 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 280 - Und säumte mich nit lang, Da kam ich zu der Blatten , Zum Schiff hinaus ich sprang , Ich eilte wunderschnelle Durch hohe Berg hindan — Den Winden und der Welle Befahl ich den Tyrann. Er brüllte wie ein Leue Und schrie mir zornig nach , Ich achtet nicht sein Dräuen , Zu fliehen war mir gach ; Ja in der Hohlen Gassen Wollt rächen ich den Trutz , That meine Armbrust fassen Und stellte mich zum Schutz. Der Vogt kam jetzt geritten Herauf die Gassen hohl, Ich schoss.ihn durch inmitten, Der Schuss...
Page 283 - Geschlissen auf den Grund, Und aus den fremden Jochen Gemacht den Schweizerbund ! Nehmt hin, fromm Eidgenossen! Die noch aufrichtig sind, Dies Lied, hiemit beschlossen, Und schlagt es nicht in Wind. Der Muheim hat's gesungen , Gedichtet und gemehrt. Den Alten und den Jungen Im Vaterland verehrt. Sage von den Elariden-Alpen. Scheuchzer, Beschreibung der Naturgeschichte der Schweiz, Bd, II. S. 83. Vor langen, langen Zeiten lebte einst auf den ClaridenAlpen ein Senn mit einer „leichtfertigen Dirne...
Page 114 - Christ ist erstanden, Der Landvogt ist gefangen, — Des sollen wir alle froh sein, Sigmund soll unser Trost sein; Kyrioleiss!
Page 285 - This history is not confirmed by any contemporary writer, neither has it been disproved. Henry von Hiinenberg alone mentions it in an epigram, the authenticity of which we cannot vouch. " Dum pater in puerum telum crudele coruscat Tellius, ex jussu, saeve tyranne, tuo Pomum, non natum figit fatalis arundo Altera mox, ultrix, te periture petet.
Page 206 - Bund zum ersten an , Es ward die Sache frei gethan Im Land , das Uri heisset. Nun schaut ihr lieben Herren an , Wie dieser Schimpf zuerst begann , Und lasst's euch nicht vcrdriessen , Wie Einer seinem liebsten Sohn Wohl einen Apfel gar aus Hohn Vom Scheitel musstc schiessen.
Page 279 - Und treffen an den Ort Den gottlosen Tyrannen, Zu rächen solchen Mord ! Das hat der Bluthund gschwinde Gar wohl an mir verschmeckt. Als ich einen Pfeil dahinten Ins Voller eingesteckt; Was ich damit thät meinen? Wollt er ein Wissen han; Ich könnt
Page 283 - Lehr. Thut euch zusammen halten In Fried' und Einigkeit, Als eure frommen Alten, Betrachtet Bund und Eid. Laßt euch das Geld nicht müssen. Die Gaben machen blind, Damit ihr nicht müßt büsscn, Und dienen zuletzt dem Feind. Nehmt hin fromm' Eidgenossen, Die noch aufrichtig sind, Dies Lied, hiemit beschlossen.
Page 415 - Noch eines will ich sagen Dass die Frutigerland In mehr als sieben Jahren Kein Rind gemetzget hand Dass sie das Geld niederleiten Der Obrigkeit es z'gän Von wegen der Freiheiten Darum ist dies geschehn.
Page 207 - Vögte Schaar Ward drauf der Herrschaft blos und bar Und aus dem Land getrieben. Wie fest wir schwuren einen Bund Das bleibt in allen Zeiten kund Den Jungen wie den Alten, Und dass in Ehre wir bestehn Und die geraden Wege gehn, Das lassen Gott wir walten, etc. 2. TELL'S TOD. Grün wird die Alpe werden, Stürzt die Lawin' einmal; Zu Berge ziehn die Heerden, Fuhr erst der Schnee zu Thal.
Page 272 - Verbrennet diese Zeilen. Ich bin gefangen, aber doch im Stande, zu Gunsten des Kaisers etwas auszurichten. Ich erwarte eure Antwort mit der Bangigkeit einer Seele in der Vorhölle.

Bibliographic information