Die Brüder Grimm in Berlin: zum Verhältnis von Geselligkeit, Arbeitsweise und Disziplingenese im 19. Jahrhundert

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P. Lang, 2005 - Berlin (Germany) - 344 pages
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Das bislang unpublizierte Tagebuch Wilhelm Grimms l t erkennen, da die Berliner Privatwohnungen der Br der Grimm nicht einfach nur einen Bezugspunkt spontaner Besucherkreise bildeten, sondern zugleich den Ort eines geselligen Arbeitens (Wilhelm Grimm). Was aber ist geselliges Arbeiten ? Was bedeutete diese Arbeitsweise f r das wissenschaftliche Werk der Br der Grimm? Fungierte die h uslich-gesellige Gelehrtenkultur als eigentlicher Motor der Disziplingenese? Welche Zugangsm glichkeiten er ffnete sie, insbesondere f r Frauen? Diese Untersuchung gew hrt, ausgehend von der Arbeits- und Kommunikationsgemeinschaft um die Br der Grimm, einen Einblick in die informellen und institutionalisierten Forschungspraktiken und Arbeitszusammenh nge der entstehenden Germanistik in Berlin. Sie steht damit im Schnittpunkt von Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsforschung.

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Contents

EINLEITUNG
11
HÄUSER DES WISSENS
31
ARBEITSFORMEN DER BRÜDER GRIMM
91
Copyright

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Common terms and phrases

About the author (2005)

Die Autorin: Ina Lelke, geboren 1972, studierte Germanistik und Geschichtswissenschaft an der Freien Universit t und an der Humboldt-Universit t zu Berlin. Nach dem Ersten Staatsexamen war sie Stipendiatin des Arbeitskreises Frauen in Akademie und Wissenschaft der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und beteiligte sich am DFG-Forschungsprojekt Die Berlinische Gesellschaft f r deutsche Sprache der Universit t Potsdam. Des weiteren nahm sie an der Organisation einer Ausstellung ber die Br der Grimm in Japan teil. 2004 absolvierte die Autorin das Zweite Staatsexamen. Ihre Forschungsgebiete sind Wissenschaftsgeschichte der Germanistik, Berliner Romantik und Salonkultur.

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