Reisen durch Brandenburg, Pommern, Preussen, Curland, Russland und Pohlen, in den Jahren 1777 und 1778 ...

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C. Fritsch, 1779 - Germany
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Page 242 - zu dem Buchhändler Herrn Hinz, der mir viel Sehenswertes zeigen konnte, indem seine Wohnung mit den Zimmern und dem Büchersaale der Freimaurergesellschaft verbunden ist. In jenen sah ich verschiedene gemalte Potraite von Gelehrten, unter anderen der Karschin, ingleichen viele von Bause gestochene Bildnisse. In dem kleinen Vorsaal zu der Bibliothek ist eine schon ziemliche Anlage zu einem Naturalienkabinett vorhanden, aus welchem ich aber nur ein in der Waldau gefundenes Stück gediegenes Gold anführen...
Page 46 - Aehnlichkeit derselben mit d'Alembert war mir besonders auffallend. Dieser Gelehrte hat in Königsberg viele Anhänger; und daß hier, wie mich dünkt, mehr Metaphysiker sind, als auf ändern hohen Schulen, dazu mag er wohl vieles beytragen.
Page 46 - Handlungen usw beyznbringen ; untermischte Geschichte und Anekdoten von allerley Leuten und Ländern würzten diese Vorlesungen und machten sie noch lehrreicher und beliebter. Von Herrn Kants philosophischen Schriften war nun schon lange nichts im Druck erschienen, er versprach aber, nächstens wieder ein Bändchen herauszugeben.
Page 46 - Geist nicht so leicht bei ihm vermuten würde; viel Witz aber verraten sogleich seine Augen und seine Gesichtszüge, und die Ähnlichkeit derselben mit d'Alembert war mir besonders auffallend. Dieser Gelehrte hat in Königsberg viele Anhänger; und daß hier, wie mich dünkt, mehr...
Page 66 - Hauptmcrtwürdigkeiten dieser Stadt, und die mit am besten für jedermann in die Augen fällt, gezeigt: auch hält man ein eigenes Buch, in welchem sich die, welche dieses Kabinet besuchen, einschreiben: ''-">es ") Dies...
Page 240 - ... allzu viel architektonische Zierarten; besonders sind die Frontons über den Fenstern sehr stark. Es ist ein langes Viereck, das an den beiden längeren Seiten einen mit sechs korinthischen Säulen verzierten Vorsprung hat. Über demselben erhebt sich ein zuerst viereckiger, hernach achteckiger Turm, der zu einer Sternwarte bestimmt ist, und wo ich mich an der angenehmsten Aussicht über die Stadt und die schöne umliegende Gegend vergnügte. Instrumente waren hier noch keine zu sehen, weil der...
Page 46 - Er las nnr ein Collegium, welches grossen Beyfall fand, und zum Endzweck hatte, seinen Zuhörern richtige Begriffe von den Menschen, ihren Thaten, und von den mannigfaltigen im menschlichen Leben sich ereignenden Vorfällen, Handlungen usw...
Page 239 - ... Veränderungen bestimmt werden können. Nach einer recht ausführlichen Schilderung der Lebenschicksale der am Mitauer Gymnasium wirkenden Professoren entwirft Bernoulli folgendes Bild von Jensens akademischem Bauwerk : „Das Gebäude, in welchem diese sämtlichen Professoren ihren Unterricht halten und welches zu diesem Behuf ganz neu errichtet worden, nimmt sich in Ansehung der Bauart sehr gut aus. Nur hat es vielleicht allzu viel architektonische Zierarten; besonders sind die Frontons über...
Page 245 - ... Künstlern lernte er den am Gymnasium als Zeichenlehrer tätigen, bereits genannten Kupferstecher Samuel Gottlob Kütner kennen, der ein Schüler des berühmten Bause in Leipzig war. Kütner war, wie Bernoulli mitteilte, zu diesem Zeitpunkt „vermutlich mit dem Bildnis des großen Euler beschäftigt . . .; denn er hat es in Petersburg von einem geschickten Maler, um es zu stechen, nach Herrn Euler selbst, den ich davon habe sitzen sehen, malen lassen".62) Die Academia Petrina mitsamt ihren wissenschaftliche...
Page 18 - ... gesehen. In seinen 1779 erschienenen Reisen durch Brandenburg, Pommern, Preussen erzählt er (III, S. 18) über die Kurie des Coppernicus Folgendes: »Der Domherr Borowski bewohnte die nämlichen Zimmer, die Coppernicus einst innegehabt hatte. Er nahm uns sogleich mit und, nachdem wir des Coppernicus gewöhnliche Wohnzimmer besehen hatten, führte er uns eine kleine Treppe höher in ein artiges, sauberes Zimmer, welches eine vortreffliche Aussicht gewährte und mit einem gut erhaltenen, aber...

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