Fortschritte der Theerfarbenfabrikation und verwandter Industriezweige, Volume 1

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J. Springer, 1888 - Chemicals
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Page 133 - Kälte wirken, schneller beim Erwärmen in wässeriger oder alkoholischer Lösung. Bei Anwendung der Xanthogenate tritt die Bildung des künstlichen Indigos vornehmlich nach dem Verdunsten des Lösungsmittels ein, z. B.
Page 563 - Salzsäure eingetragen , oder man löst das Nitrosophenol in der Salzsäure auf und trägt das Hydrazobenzol ein. In beiden Fällen wird entweder im offenen Gefäss zum Sieden oder im geschlossenen Gefäss auf 100 bis 105° so lange erhitzt, bis die Farbe der Flüssigkeit rein tiefblau geworden ist. Die Lösung enthält nun das salzsaure Salz der neuen Farbbase. Durch Zusatz von Alkalisulfat oder von verdünnter Schwefelsäure entfernt man das aus einem etwaigen Ueberschusse von...
Page 482 - Niederschlag, welcher sich auf Zusatz von Alkalien mit schöner blaurother Farbe löst und durch Aussalzen. Abpressen und Trocknen in Form eines schwarzbraunen Pulvers isolirt werden kann. Derselbe ist in Wasser sehr leicht löslich, färbt Baumwolle im alkalischen Bade schön...
Page 309 - Alizarin mit 4 Kilogrm. Glycerin, welches mit 12 Kilogrm. warmen "Wassers verdünnt ist, wodurch die Masse äusserst voluminös wird. Man trocknet das so erhaltene Gemisch vorsichtig bei niederer Temperatur in Dampftrockenöfen und mahlt dasselbe nachher auf Kollergang oder Farbmühle. Das so erhaltene Alizarin zergeht beim Anmachen mit Wasser zu einem Brei , der nach vorherigem Sieben sofort zum Färben und Drucken verwendbar ist. Zur Darstellung eines Farbstoffes aus Anthrachinondisulfosäure erhitzt...
Page 280 - Körper violette bis blaue Farbstoffe bilden. Diese FarbstofFbildung vollzieht sich sehr leicht bei Anwendung von Eisessig, Methyl-, Aethyl- oder Amylalkohol als Verdünnungsmittel, weniger gut ist die Anwendung von gewöhnlicher Essigsäure oder von Wasser. Als Beispiel mag das in Folgendem beschriebene als zweckmässig befundene Verfahren angeführt werden: Es werden z.
Page 548 - Schwefelsäure angesäuert und nach beendigter Reaction neutralisirt man mit einer geeigneten Basis, wie Kali, Natron, Kalk etc. und fällt den Farbstoff mittelst Kochsalz. Das Bromiren geschieht in wässeriger Lösung durch Einwirkung von nascirendem Brom, indem durch die zugesetzte Schwefelsäure aus dem Natriumbromid Bromwasserstoffsäure und aus dem Natriumbromat Bromsäure freigemacht werden, die zusammen sich in Brom und Wasser umsetzen. Die ganze Reaction geschieht nach der Formel: 5NaBr +...
Page 97 - Kessel bei einer 160° nicht übersteigenden Temperatur eingetragen. Man wartet jedesmal das Zusammenschmelzen der Mischung ab , ehe man neue Portionen einträgt. — Die entstandene Schmelze wird dann zuerst mit Wasser, darauf mit sehr verdünnter Sodalösung und schliesslich wieder mit Wasser ausgekocht. Zur ferneren Reinigung wird das Produkt zweckmässig in der 9 bis lOfachen Menge Amylalkohol heiss gelöst und die filtrirte Lösung krystallisiren gelassen. — In ähnlicher 1) Dingl.
Page 97 - Halogenabkömmling) erwärmt. Ueber die im kochenden Wasserbade befindliche Mischung leitet man dann unter Rühren einen Strom trockenen Schwefelwasserstoffes so lange ein, bis eine herausgenommene Probe sich in kaltem Wasser nicht mehr mit blauer Farbe löst. Die Schmelze wird hierauf in Wasser vertheilt, Soda bis zur Neutralisation zugesetzt und das Toluol mit Wasserdampf abgetrieben. Das Thioketon bleibt als braune, feinkörnige Masse zurück und kann durch Umkrystallisiren aus Alkohol vollends...
Page 121 - Löslichkeit in Wasser. In den Lösungen ihrer sehr leicht löslichen Alkalisalze bewirken nur verdünnte Mineralsäuren eine theilweise Fällung, Essigsäure überhaupt nicht. Endlich sind die Sulfosäuren der tetrabenzylirten Basen durchaus leicht löslich in den Lösungen ihrer Alkalisalze; in Wasser wird durch keinerlei Säure eine Fällung hervorgerufen. Krystallisirt konnten sämmtliche Sulfosäuren bisher nicht erhalten werden. C. Oxydation. Die Oxydation der Sulfosäuren geschieht nach bekannten...
Page 411 - Temperatur. Das Quantum des in der Schwefelsäure gelösten Anhydrids muss die theoretisch zur Sulfurirung nöthige Menge um ungefähr die Hälfte übersteigen, da die Einwirkung anderenfalls zu langsam vor sich geht. Erwärmung hat die Entstehung von Trisulfosäure zur Folge; schon eine halbstündige bei 75° genügt, um sehr beträchtliche Mengen in dieselbe überzuführen.

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