Grundzüge des positiven Völkerrechts

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Röhrscheid, 1921 - International law - 251 pages
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Abkommen Allbeteiligungsklausel amerikanischen anerkannt Anerkennung Angehörigen Auffassung ausdrücklich Belgien besonders bestehen bestimmt Blockade Bundesstaat darf Deklaration deutschen Deutschland diplomatischen dürfen England englischen Erklärung erst Exterritorialität Falle Feinde feindlichen Feindseligkeiten Flagge Frage Frankreich fremden Staaten Friedensvertrag Gebiet Gebietshoheit Genfer Genfer Konvention Gerichte Gerichtshof Gesandten Gesetze gewisse Gewohnheitsrecht gilt Grund Haager Haager Schiedsgericht Haftung handelt Handlungen Heeres Hinsicht Iahre Iapan insbesondere internationale Italien Konferenz Konterbande Konvention Krieg Kriegführenden Kriegsgefangenen Kriegspartei Kriegsrecht Kriegsschiffe Küstengewässern Land Landesrecht lichen Meer militärischen muß namentlich neutrale Macht neutralen Hafen neutrales Schiff Neutralität Notstand Oberstaat Österreich Österreich-Ungarn Parteien Personen Prise Prisenrecht Protektorat Ratifikation Rechte und Pflichten rechtlich Rechtssatz Repressalie Rumänien Rußland Satz Schiedsgericht Schiedsgerichtsbarkeit Schutz Schweiz Seekrieg Seekriegsrecht sofern sogenannte soll sowie Staatenbund Staatensukzession Staatsangehörigkeit Staatsgebiet Staatsgewalt Staatshaupt Staatsverträge Strupp Teil Truppen Türkei Uferstaaten Unabhängigkeit Union Verpflichtung Versailler Frieden Versailler Friedensvertrag Vertrag Vertreter Völker Völkerbund Völkerrecht völkerrechtliches Delikt Völkerrechtsgemeinschaft Völkerrechtssatz Völkerrechtssubjekt weiter Weltkrieg wichtige

Popular passages

Page 166 - Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.
Page 227 - Ein Neutraler kann sich auf seine Neutralität nicht berufen: a) wenn er feindliche Handlungen gegen einen Kriegführenden begeht; b) wenn er Handlungen zugunsten eines Kriegführenden begeht, insbesondere wenn er freiwillig Kriegsdienste in der bewaffneten Macht einer der Parteien nimmt. In einem solchen Falle darf der Neutrale von dem Kriegführenden, dem gegenüber er die Neutralität außer acht gelassen hat, nicht strenger behandelt werden, als ein Angehöriger des anderen kriegführenden Staates...
Page 219 - Artikel 7 Das geistliche, ärztliche und Lazarettpersonal weggenommener Schiffe ist unverletzlich und kann nicht kriegsgefangen gemacht werden. Es ist berechtigt, beim Verlassen des Schiffes die Gegenstände und chirurgischen Instrumente, die Privateigentum sind, mit sich zu nehmen.
Page 225 - Eine neutrale Macht ist nicht verpflichtet, die für Rechnung des einen oder des anderen Kriegführenden erfolgende Ausfuhr oder Durchfuhr von Waffen, von Munition sowie überhaupt von allem, was einem Heere oder einer Flotte von Nutzen sein kann, zu verhindern.
Page 231 - Eine neutrale Macht kann Prisen, sei es mit, sei es ohne Begleitung, den Zutritt zu ihren Häfen und Reeden gestatten, wenn sie dorthin*, gebracht werden, um bis zur Entscheidung des Prisengerichts in Verwahrung gehalten zu werden. Sie kann die Prise in einen anderen ihrer Häfen führen lassen. Wenn die Prise von einem Kriegsschiffe begleitet wird, so sind die von dem Wegnehmenden auf die Prise gelegten Offiziere und Mannschaften befugt, sich auf das begleitende Schiff zu begeben. Fährt die Prise...
Page 229 - Kriegsschiffe von Kriegführenden dürfen ihren Aufenthalt in einem neutralen Hafen über die gesetzliche Dauer hinaus nur aus Anlaß von Beschädigungen oder wegen des Zustandes der See verlängern. Sie müssen auslaufen, sobald die Ursache der Verzögerung fortgefallen ist. Die Regeln über die Beschränkung des Aufenthalts innerhalb neutraler Häfen, Reeden und Gewässer gelten nicht für Kriegsschiffe, die ausschließlich religiösen, wissenschaftlichen oder menschenfreundlichen Aufgaben dienen.
Page 226 - Es hängt von ihrer Entscheidung ab, ob Offiziere, die sich auf Ehrenwort verpflichten, das neutrale Gebiet nicht ohne Erlaubnis zu verlassen, freigelassen werden können.
Page 218 - Durchsuchungsrecht aus; sie können ihre Hilfe ablehnen, ihnen befehlen, sich zu entfernen, ihnen eine bestimmte Fahrtrichtung vorschreiben, einen Kommissar an Bord geben und sie auch zurückhalten, wenn besonders erhebliche Umstände es erfordern.
Page 231 - Eine Prise darf nur wegen Seeuntüchtigkeit, wegen ungünstiger See sowie wegen Mangels an Feuerungsmaterial oder an Vorräten in einen neutralen Hafen gebracht werden. Sie muß wieder auslaufen, sobald die Ursache, die das Einlaufen rechtfertigte, weggefallen ist.
Page 187 - Pferden und Schriftstücken militärischen Inhalts. Artikel 5 Die Kriegsgefangenen können in Städten, Festungen, Lagern oder an anderen Orten untergebracht werden mit der Verpflichtung, sich nicht über eine bestimmte Grenze hinaus zu entfernen; dagegen ist ihre Einschließung nur statthaft als unerläßliche Sicherungsmaßregel und nur während der Dauer der diese Maßregel notwendig machenden Umstände.

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