Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms in der Zeit von August bis zum Ausgang der Antonine

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Page 504 - Kurz, Wandrer, ist mein Spruch; halt' an und lies ihn durch. Es deckt der schlechte Grabstein eine schöne Frau. Mit Namen nannten Claudia die Eltern sie; Mit eigner Liebe liebte sie den eignen Mann; Zwei Söhne gebar sie; einen liefs auf Erden sie Zurück, den andern barg sie in der Erde Schofs.
Page 529 - Weil du dich betragen hast, wie sich's geziemt, nicht übermütig wie deine falschen Brüder, so will ich dir Auskunft geben und dir sagen, wie du zu dem Wasser des Lebens gelangst. Es quillt aus einem Brunnen in dem Hofe eines verwünschten Schlosses; aber du dringst nicht hinein, wenn ich dir nicht eine eiserne Rute gebe und zwei Laiberchen Brot. Mit der Rute...
Page 15 - Die Quellen der Gebirge, meilenweit in unterirdischen Röhren oder auf gewaltigen Bogenreihen (Aquädukten) in die Stadt geleitet, ergossen sich rauschend aus künstlichen Grotten, breiteten sich wie Teiche in weiten, reichverzierten Behältern aus oder stiegen plätschernd in den Strahlen prächtiger Springbrunnen auf, deren kühler Hauch die Sommerluft ersrischte und reinigte.
Page 12 - Male sah, und nennt in dieser Schilderung fast ohne Ausnahme nur Bauten, die aus jener Zeit stammen.
Page 96 - Sklaven, als daß sie die Töchter vornehmer und selbst dem Kaiserhause verwandter Geschlechter als Gemahlinnen heimführen durften, in einer Zeit, wo der Stolz des Adels auf alte Abkunft und eine lange Reihe edler Ahnen sehr groß war, und trotz der gesetzlichen Bestimmung, daß die Töchter von Senatoren oder deren Enkelinnen und Urenkelinnen im...
Page 91 - ... durchschauen, von solchen schändlichen Betrügereien sich mästen«. Im Besitz so enormer Reichtümer überboten die kaiserlichen Freigelassenen die Großen Roms in Üppigkeit und Pracht. Ihre Paläste waren die prächtigsten Roms, der des Eunuchen Posides überglänzte nach Juvenal das Kapitol, und das Seltenste und Kostbarste, was die Erde bot, schmückte sie in verschwenderischer Fülle. Während der Arme sorglos ist, heißt es bei demselben Dichter, zittert der reiche Licinus für die phrygischen...
Page 548 - Amor), dafs aus der erfüllung des wunsches nur unheil erfolgen kann, obwohl Zeus durch seinen schwur ganz so wie Basnak Dau durch eine höhere macht sich gezwungen sieht, das an ihn gestellte verlangen zu erfüllen. Semele wie Psyche und Tulisa handeln also gegen den wunsch oder das gebot ihrer liebhaber und alle drei...
Page 503 - Nur Grabsteine von Frauen dieser Staende sind erhalten, auf denen ihre hinterbliebenen Gatten ihre Tugenden ruehmen ; einmal freilich gesteht auch ein Witwer mit naiver Aufrichtigkeit in der Grabschrift seiner Frau : ' An dem Tage ihres Todes habe ich bei den Goettern und den Menschen meinen Dank bezeugt.
Page 520 - Parthenopex und Meliure sichtbar zusammenhängt, deutet die Bannung in das Irdische und die Erlösung durch Liebe an. Stufenweis arbeitet sich das Reine hervor, wird die Entwicklung gestört, so stürzt Elend und...
Page 525 - Nämlich, nachdem Aschenputtel ein Jahr lang vergnügt mit dem König gelebt, verreist er und läßt ihr alle Schlüssel zurück, mit dem Befehl, eine gewisse Kammer nicht zu öffnen. Als er aber fort ist, wird sie von der falschen Schwester verleitet, die verbotene Kammer aufzuschließen, worin sie einen Blutbrunnen finden.

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