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Weidmann, 1836
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Page 73 - Ich träum als Kind mich zurücke, Und schüttle mein greises Haupt; Wie sucht ihr mich heim, ihr Bilder, Die lang ich vergessen geglaubt? Hoch ragt aus schattgen Gehegen Ein schimmerndes Schloß hervor, Ich kenne die Türme, die Zinnen, Die steinerne Brücke, das Tor.
Page 263 - Henker hab ich noch nicht gemacht. Das ist der Strick, das ist der Stein, das ist das Wasser, - es muß ja sein. Komm her, du Köter, und sieh mich nicht an, noch nur ein Fußstoß, so ist es getan.
Page 280 - Wir geben uns die Hand darauf, Schlemihl, Wir schreiten zu, und lassen es beim Alten; Wir kümmern uns um alle Welt nicht...
Page 293 - Ansehen schien als die ändern, und der öfter allein gestanden hatte. Ich bat ihn leise, mir zu sagen, wer der gefällige Mann sei dort im grauen Kleide. - „Dieser, der wie ein Ende Zwirn aussieht? der einem Schneider aus der Nadel entlaufen ist?
Page 302 - Ordentliche Leute pflegten ihren Schatten mit sich zu nehmen, wenn sie in die Sonne gingen!" Um sie von mir abzuwehren, warf ich Gold zu vollen Händen unter sie und sprang in einen Mietswagen, zu dem mir mitleidige Seelen verhalfen.
Page 295 - Ich beschloß, mich aus der Gesellschaft zu stehlen, was bei der unbedeutenden Rolle, die ich darinnen spielte, mir ein leichtes schien.
Page 60 - Sie zog sie auf in Zucht und Ehren, Der Fleiß, die Ordnung sind ihr Gut. Zu suchen ihren Unterhalt, Entließ sie segnend ihre Lieben, So stand sie nun allein und alt, Ihr war ihr heitrer Mut geblieben.
Page 309 - Geheimnis hegend, fürchtete ich mich vor dem letzten meiner Knechte, den ich zugleich beneiden mußte; denn er hatte einen Schatten, er durfte sich sehen lassen in der Sonne. Ich vertrauerte einsam in meinen Zimmern die Tag' und Nächte, und Gram zehrte an meinem Herzen.
Page 10 - Nicht begehr ich mehr, Möchte lieber weinen Still im Kämmerlein; Seit ich ihn gesehen, Glaub ich blind zu sein.

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