Des Kantons Luzern und seiner Bundesgenossen Kampf gegen den Radikalismus vom 8. Dezember 1844 bis 24. November 1847, und mein Antheil an demselben

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Hurter'sche Buchhandlung, 1850 - 508 pages
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Page 462 - ... darum auch unsere Freiheit und Unabhängigkeit nach Außen gefährdet. Ihr habt nun die Beweggründe, welche uns zu unserm Beschlüsse bestimmt haben, vernommen. Eidgenössische Repräsentanten, die wir althergebrachter Sitte folgend , an Euch abordnen , werden Euch dieselben im Sin» gegen» wärtiger Kundmachung noch näher zu Gemüthe führen.
Page 461 - Religion. Sie wird vielmehr allen Kantonen gegen ungerechte Angriffe in guten Treuen denjenigen Schutz gewähren, den sie von eidgenössischen Mitständen anzusprechen berechtigt sind, den Bestimmung und Zweck des gemeinsamen Bundes fordern.
Page 468 - Auflösung entgegengehen soll. Das Vaterland zählt auf Eure Hingebung und Ihr werdet seine Erwartung nicht täuschen. Wehrmänner! Ihr müßt aber aus diesem Kampf nicht nur siegreich, sondern auch vorwurfsfrei hervorgehen. Man soll nachher von Euch sagen müssen, daß Ihr überall, wo es...
Page 468 - Euch menschlich und großmüthig gezeigt habt. Ich stelle daher unter Euern besondern Schutz die Kinder, die Weiber, die Greise und die Diener der Kirche. Wer seine Hand an Wehrlose legt, entehrt sich selbst und befleckt seine Fahne. Gefangene und Verwundete verdienen um so mehr Euer Mitgefühl, als schon viele von Euch mit denselben zusammen im eidgenössischen Dienste gestanden sind78.
Page 462 - Rechtszustandes verlezt, die Eidgenossen in zwei feindselige Lager trennt, und darum auch unsere Freiheit und Unabhängigkeit nach Außen gefährdet. Ihr habt nun die Beweggründe, welche uns zu unserm Beschlüsse bestimmt haben, vernommen. Eidgenössische Repräsentanten, die wir, althergebrachter Sitte folgend, an Euch abordnen, werden Euch dieselben im Sinn gegenwärtiger Kundmachung noch näher zu Gemüthe führen. Gewähret ihnen freundeidgenössische Aufnahme. Kommt mit Vertrauen ihren Eröffnungen...
Page 461 - Ihr fürchtet Gefahr für Eure von den Vätern ererbten Rechte und Freiheiten, für Eure künftige Stellung im eidgenössischen Bunde, für Euern Glauben, Eure Religion. „Wir geben Euch nun aber die feierliche Versicherung, daß jede Abficht, diese Eure theuersten Güter zu gefährden, ferne von uns ist.
Page 462 - Vaterland nach sich ziehen müßte, sind nicht zu berechnen. Von Euch hängt es nun noch ab, dieselben abzuwenden. Fasset solche Entschließungen, wie sie Bundespflicht, wie sie der Friede und das Glück der Eidgenossenschaft und Euerer eigenen Kantone fordern. Lasset uns als Brüder und Eidgenossen nur Einem und dem gleichen Bunde angehören ! Was wir wollen, ist Gesetzlichkeit, ist pflichtgemäße Handhabung der innern Sicherheit und Wahrung bundesrechtlicher Ordnung.
Page 467 - Heldenvätcrn ererbten Rechten. Diese zu wahren mit Gut und Blut, steht Ihr da in den Waffen, während das fromme Frauenvolk in den Tempeln auf den Knieen liegt, um Friede oder Sieg von dem Herrn der Heerschaaren herabzustehen.
Page 396 - Weisung: wenn jeder weitere Widerstand vergeblich sein sollte , zur Sicherung des Eigenthums und der Personen mit dem Oberbefehlshaber der feindlichen Armee wegen Uebergabe der Stadt Luzern in Unterhandlung zu treten, und sich mit der Armee in die Urkantone zurückzuziehen, um daselbst die Vertheidigung fortzusetzen '^). Die Einschiffung begann auf 156) Ulrich, Bürgerkrieg in der Schweiz p»8- 491- Vergleiche Elgger P23.
Page 457 - Sie fügen ihrer Verwahrung die eben so feierliche Erklärung bei, daß die sieben Stände , so wie sie bisher gehandelt , auch in Zukunft den Beweis leisten werden , daß sie nichts anderes wollen und nichts anderes thun werden , als treu zu halten den Bund in allen seinen Bestimmungen, und den Eid, den sie...

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