Die Gewerbeordnung der Pfalz seit der französischen Revolution bis 1868

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J. Schweitzer, 1908 - Industrial laws and legislation - 43 pages
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Popular passages

Page 13 - Beschäftigung aufgenommen werden. Art. II. Die Aufnahme eines Kindes zu diesem Zwecke, nach dem neunten Lebensjahre, darf nur auf dem Grunde eines gerichtsärztlichen Zeugnisses über körperliche Tauglichkeit für die bevorstehende Art der Beschäftigung und über die Nichtgefährdung der Gesundheit und der weiteren physischen Entwicklung durch dieselbe, dann eines Zeugnisses der Local-Scbulinspection über bisherigen fleißigen Schulbesuch und die Erwerbung der für das neunte Lebensjahr vorgeschriebenen...
Page 31 - Die Kleingewerbe sind da am stärksten, wo der kleine Grundbesitz und der kleine landwirtschaftliche Betrieb vorwaltet, wo zahlreiche große Dörfer statt der ansehnlichen Rittergüter mit...
Page 13 - Fabrikarbeiter geschützt werde. Nachgewiesene Vernachläßigung dieser Vorsorge hat die Erlassung des Verbotes fernerer Verwendung werktagsschulpflichtiger Kinder in der Fabrik zur unmittelbaren Folge. Dieselben haben endlich über die in...
Page 33 - Eingriff Unbefugter in die verschiedenen Gewerbe gesteuert wissen wollte. Die letztere Ansicht unterlag, ebenso wurde der Antrag verworfen, den Angehörigen der Staaten, in denen die Gewerbefreiheit nicht besteht, die Freizügigkeit zu verweigern.
Page 27 - Wenn wir mit Mayr') die Ehen der Männer vor dem 25. Jahre als frühe, die vom 25. — 40. Jahre geschlossenen als normale und die nach dem 40. Jahre geschlossenen als verspätete Ehen bezeichnen, während wir bei Frauen das 20. und 30.
Page 18 - Rheintreis kennt man das Zunftwesen kaum mehr dem Namen nach. Die Bewohner desselben befinden sich aber dabei besser als vorher. Sie sind der unzähligen Zunftzänkereien und Gewerbsgerechtigkeitsprozessen überhoben und haben tausend Schreibereien weniger als andere Provinzen.
Page 18 - Kunstfleiß dadurch verliere, gewinne er, indem die existierende zahlreichere Konkurrenz jeden Gewerbetreibenden anfeuern müsse, seine Ware durch erhöhten Fleiß so gut als nur immer möglich seinen Abnehmern zu liefern, um diese nicht zu verlieren.
Page 34 - Die absoluten Zahlen zeigen noch deutlicher den Stillstand im diesseitigen Bayern und den Fortschritt in der Pfalz. Die Zahl der Meister allein mit Webern betrug: 1847 : 20785 1861 : 23702 3«it Es treffen Einwohner auf Gebiet 1 Meister 1 Gehilfen u, Lehrling 1 Gewerbe» treibenden Im Königreich 184?
Page 33 - Gewerbefreiheit entgegen zu treten. In einer längeren mit großer Wärme geführten Debatte standen sich zwei Ansichten gegenüber, einmal die, welche alle Beschränkung des freien Gewerbebetriebes aufgehoben wissen und diejenige, welche dem Eingriff Unbefugter in die verschiedenen Gewerbe gesteuert wissen wollte.
Page 11 - Regierung in der Förderung des Handels- und Gewerbefleißes und in der Beseitigung der ihrem Aufblühen entgegenstehenden Hindernissen durch ihren Rat und ihre Mitwirkung zu unterstützen.

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