Codex Wangianus: Urkundenbuch des Hochstiftes Trient

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Hof- und Staatsdruckerei, 1852 - Trent - 560 pages
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Popular passages

Page 438 - III libras de pena emendet. Si vero aliquis rotam vel aliud aliquid de laborerio alicujus dolo vel fraude devastarerit seu furtive abstulerit X libras nomine pêne solvere leneatur.
Page 37 - Reiches (regni teutonici). 2. Es soll Niemand aus dem Volke dortselbst, und überhaupt Niemand, der nicht ein Freier oder Ministeriale jener Kirche ist, sich unterfangen, einen Thunn oder eine Befestigung zu bauen, ohne Erlaubniss des Bischofs und Einwilligung seines Vogtes. Wo sich derlei aufgerichtete Bauten vorfinden, sollen sie niedergebrochen werden; und wer diesem Befehle nicht gehorcht, verfällt in die kaiserliche Acht.
Page 434 - ... libere et sine controversia debeant morari labo[rare] ire venire in monte et in civitate et ubicunque voluerint et debeant esse immunes ab omni[bus pla]cidis...
Page 155 - Balzano. Comes vero vel ejus sultaiz pro illo pluvio non de racione, sed voluntarie et per bonam usitatem , ad placitum suprascriptum ministeriales case dei, ut eum adjuvent ad judicium, Honorare debet. Et ille, qui est gastaldio in Formiano, ille eciam debet esse justiciarius apud Bauzanum , tarn in burgo quam extra burgum ; et ita fuit apud quondam dominos episcopos Adelpretum. Salomonem, Albertum, Conradum. Gastaldio autem de Formiano racionem 7) apud Bauzanum tantum sub albero8) juxta parochiam...
Page 147 - Gülten Wein, einen Bund Heu, und die Verpflegung für ihn und seine Pferde. Die Aebtissin aber soll dem bischöflichen Kellermeister zu Trient jährlich Tuch für 2 Beinkleider und ein Messer ; dem Kellermeister zu Cavedine in einem Jahre einen Dolch, und im ändern Jahre eine Axt; dem Kellermeister von Arco jährlich ein Unterkleid und eine Axt verabreichen. 10. Alle Angehörige von Sonnenburg , ausgenommen die Kaufleute , sind im Bisthume Trient zollfrei.
Page 37 - Zahlungspflicht entzieht, in die Stadt aufnehmen. 7. Der Bischof kann jene Bürger, welche er als unruhig, und dem Bisthume oder dem Reiche gefährlich erkennt, aus der Stadt entfernen, und Geld- und Leibesstrafen über sie verhängen. 8. Die Bürger von Trient dürfen Niemand, der ausserhalb der Stadt in Schlössern oder Gemeinden wohnt, zwingen, sich ihrem Gemeindcverbande zu unterwerfen, und müssen sogar jene , die sich demselben freiwillig unterworfen haben , von dieser Verpflichtung loszählen.
Page 296 - Centa, um dortselbst wenigstens 20 neue Höfe zu gründen , und Arbeiter dahin zu berufen, welche das ganze Gebiet auftheilen, urbar machen und davon dem Bischöfe einen Zins zahlen sollen. Für diesen Dienst können die obigen Neubelehnten zwei der zu gründenden Höfe für sich als Stiftslehen behalten.
Page xxii - Lage, in der sie sich sonst befinden würde, zu befreien, und ihr dadurch Beschäftigung zu geben und geschichtliches Leben einzuhauchen : war die Aufgabe gewesen, die man sich bei Abfassung der Vorerinnerungen zu jeder der drei Abtheilungen, im Zusammenhange mit den zum Texte gelegten Anmerkungen gestellt hatte.
Page 7 - Haus hielt" ; so war auch an manchen Orten anfänglich keine andere Mission damit verbunden ' ). Doch besorgten dann durchgängig die Gastaldionen nicht nur die Einkünfte, sondern auch das, was man politische Geschäfte nennen könnte, ferner: das richterliche Amt und die Kriegsangelegenheiten. Sie waren bischöfliche Obrigkeit für Alles und Jedes ; und ausser ihnen bedurfte es keiner ändern Amtleute. Diese den Gastaldeu übertragenen Fnnctionen sind in den nachfolgenden Urkunden sehr deutlich...
Page 438 - Iniuper jubemus, quod nullus portet venam aliquam ad villas, et quicunque illam portaverit, ei vena auferatur, et qui acceperit, illam habeat, et domus, in qua fuerit inventa, III libras per bannum folvat; sed folito more vena in monte vendatur.

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