Unterredungen und mathematische demonstrationen über zwei neue wissenszweige, die mechanik und die fallgesetze betreffend, Volume 3

Front Cover
W. Engelmann, 1891 - Mechanics
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 24 - Wessen Geistesgaben sind so glücklich beschaffen, sogleich davon überzeugt zu sein, dass wirklich bei vier Proportionalen stets jene Uebereinstimmung der gleichen Vielfachen stattfinde? Oder aber : ob jene Uebereinstimmung nicht auch eintreten könnte , wenn die Grössen nicht in Proportion stehen ? Hatte doch schon Euclid in den vorhergehenden Definitionen gesagt : »Die Proportion zwischen zwei Grössen ist eine solche Beziehung oder solch ein Verhältniss zwischen denselben, welches sich auf...
Page 40 - Vermehrung des Wassergewichtes letzteres ebenso gravitirt, wie ohne Stoss, so dass, wenn man die im Strahle enthaltene Menge messen könnte, man mit Sicherheit zeigen könnte, dass der Stoss vermögend sei, das an Druck hervorzurufen, was 1 0 oder 1 2 Pfund des fallenden Wassers bewirken. Sah. Die scharfsinnige...
Page 14 - Räume vertheilt, so liegt der Schwerpunkt Aller so , dass das den kleineren Grössen zugekehrte Stück mehr als das Dreifache des Uebrigen beträgt, und wenn letzteres von jenem abgezogen wird, weniger als das Dreifache...
Page 49 - Falle passte , so wäre Eure Auseinandersetzung sehr überzeugend; allein ich finde doch einen namhaften Unterschied zwischen den beiden Erscheinungen, ich meine zwischen dem an einem Faden herabhängenden Körper, der von gewisser Höhe längs dem Kreisbogen herabfallend einen Impuls erlangt, der hinreicht, ihn ebenso hoch wieder zu erheben; und der anderen Erscheinung, bei der ein fallender Körper an einem Ende eines Seiles befestigt ist, um ein am anderen Ende befindliches gleich grosses Gewicht...
Page 58 - Zeit dazu verwandt worden ist und mehr Züge, als für eine kleine Glocke nothwendig sind; letztere wird leicht in Bewegung gesetzt, auch wird sie rasch wieder beruhigt, da sie so zu sagen nicht soviel Kraft in sich geschluckt hat, wie die grosse. Aelmlich ist es endlich auch bei den grossen Schiffen, die nicht bei den ersten Ruderschlägen oder bei den ersten Windstössen in rasenden Schwung gebracht werden, sondern nach vielen Schlägen , nach beständiger Einwirkung der Kraft des Windes auf die...
Page 58 - Last eine solche Kraft, dass im Momente, wo das Thor an die Schwelle stösst, die ganze Kirche erzittert. Solcher Art sieht man den schwersten Körpern Kräfte mittheilen, ansammeln und vermehren. Eine ähnliche Erscheinung bemerkt man bei einer grossen Glocke, die nicht mit einem Zuge am Seile, auch nicht mit vieren oder sechsen heftig bewegt werden kann, sondern mit sehr vielen, gleichartig und lange wiederholten, wobei die letzten die Kraft hinzufügen zu der vorher ertheilten...
Page 40 - ... die Eimer ausübte, so müssten die letzteren bei der Ankunft des Strahles sich stark senken und das Gegengewicht erheben, was aber nicht eintritt. Diese Ansicht wird dadurch bestärkt, dass, wenn plötzlich das fliessende Wasser gefrieren könnte, der gefrorene Strahl sofort sein Gewicht änssern müsste, und mit Aufhören der Bewegung schwände auch der Stoss. Apr. Eure Erklärung, mein Herr, entspricht genau der Auffassung, die wir sofort nach Anstellung des Versuches gewannen, und es schien...
Page 28 - F, D seien die vier Proportionalen, dh das Vielfache E der ersten sei jetzt die erste, die zweite B sei unverändert, das Vielfache F der dritten sei die dritte, und die vierte D bleibe die vierte. Ferner habt Ihr bereits zugestanden, dass nunmehr auch die folgenden Glieder B, D gleichmässig vervielfältigt werden können, dh das zweite und vierte, ohne die...
Page 56 - Solchen zwei verschiedenen Arten von Widerstand entsprechen zwei Arten von Antrieb : bei den einen giebt es einen Druck ohne Stoss, bei den anderen einen Stoss. Bei den ersteren wird stets ein kleinerer Widerstand überwunden, wenn auch kaum merklich kleiner, die Druckkraft wirkt durch unbegrenzt grosse Strecken, sie folgt aber mit stets gleicher Kraft; bei diesen, den stossenden, kann jedweder Widerstand überwunden werden, sei derselbe noch so gross, aber durch ein begrenztes Intervall.
Page 8 - A" der Schwerpunkt sei. Liegt letzterer nicht in N, so muss er ober- oder unterhalb sich befinden. Angenommen, er läge unterhalb in X, so mache man LO gleich NX. Ferner theile man LO in S, und das Verhältniss der Summe der beiden Strecken BX und OS zu OS habe das Verhältniss des Conoi'des zum festen Körper Y. Man zeichne eine eingeschriebene Figur aus...

Bibliographic information