Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und staatenkunde

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A. Förstnersche Buchhandlung, 1862 - Statistics - 479 pages
 

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Page 133 - Laster hervorgebracht. ;)Zu jämmerlich , um als Fortschritt in der Bildung gelten zu können, war sie hinreichend, um alles Edle und Nationale im Innern des Menschen zu zerstören . . . Jeder, der sich diese Abglättung erworben, trat in den Staatsdienst und erwarb sich dadurch den Adel, und da alles...
Page 448 - Es scheint, dass Nothjahre ihr Gepräge der menschlichen Gattung tief eindrücken, ganz so, wie strenge Winter ihre Spur in dem Holzwuchse unserer Wälder zurückzulassen pflegen.
Page 133 - ... trat in den Staatsdienst und erwarb sich dadurch den Adel, und da alles äussere Ansehen, wie alle reelle Macht sich in dieser gefährlichen Beamtenhierarchie concentrirte, ausser ihr keine Ehre, keine Macht zu erwerben war, ja man nicht einmal ausserhalb ihres Kreises dem Kaiser und dem Vaterland zu dienen vermochte, so trat Alles, was selbst zum alten Adel gehörte, in die Reihen der Beamten, und ward mehr oder weniger von dem hier herrschenden Geiste der Verdorbenheit angesteckt. — So ist...
Page 133 - Volke der Knechte, durch eine fremde Bildung, durch fremde Lebensanschauungen, durch fremde Sitten und Kleidung von diesem Volke getrennt, und nur durch Religion und Sprache mit ihm vereinigt!
Page 473 - Handlungen sich bewusst sind, die Ursachen aber nicht kennen, von denen sie bestimmt werden. Das Kind meint, es begehre die Milch mit Freiheit; der zornige Knabe , Er wolle die Rache ; der Feige , Er bestimme sich zur Flucht ; der Betrunkene, Er spreche aus freiem Geistesentschlusse.
Page 472 - Ich glaube nicht; ich denke nur,' dass diese Willensfreiheit in ihrer .Wirkung auf sehr enge Grenzen beschränkt ist, und bei den gesellschaftlichen Erscheinungen die Rolle einer zufälligen Ursache spielt. Sieht man darnach ganz ab von den einzelnen Individuen...
Page 320 - Wir wollen hier nicht alle die Fehler einer geistlichen Herrschaft, die Widersprüche, in denen sie mit den Bedürfnissen der neuern Zeit steht, herausheben; es genügt, den Kirchenstaat gesehen zu haben, um die Sehnsucht zu begreifen, die die Einwohner dieses von der Natur so gesegneten Landes nach einem gerechten und auf einer festen Basis ruhenden Regierungssystem durchdringen muß.
Page 329 - Schweiz sonach eine über viermal grössere Militärzahl als jene Staaten. Und dabei ist die Last für die militärpflichtigen Einwohner in Friedenszeiten (welche die Regel bilden!) weitaus geringer. — Mit der nemlichen Geldsumme, deren man in Hannover etc.

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