Der christlich-nationale Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im politisch-ökonomischen Kräftefeld der Weimarer Republik: ein Beitrag zur Funktion und Praxis der bürgerlichen Arbeitnehmerbewegung vom Kaiserreich bis zur faschistischen Diktatur

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Die christlich-nationalen Arbeiter-, Angestellten- und Beamtenverbände zählten vor 1933 ca 20% aller organisierten Arbeitnehmer im Deutschen Reich in ihren Reihe. Der 1919 gegründete Deutsche Gewerkschaftsbund wollte als Dachverband die soziale und politische Unterprivilegierung der unteren Klassen wie auch die ständigen sozialen Konflikte auf einem sozialpartnerschaftlichen, «3. Wege» lösen. Die Untersuchung weist auf den begrenzten Handlungsraum der christlich-nationalen Arbeitnehmerverbände hin. Diese drohten zwischen freigewerkschaftlicher Konkurrenz und sozialreaktionärem Bürgertum zerrieben und infolge ihrer vielfältigen Bindungen an Reichsregierung, Kirchen, politische Parteien und ausserparlamentarische Agitationsvereine blockiert zu werden.

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kongreßbewegung bis zum ersten Weltkrieg 19011914
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