Der krieg in Deutschland und Frankreich in den jahren 1813 und 1814, Part 3

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C.F. Amelang, 1817
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Page 74 - Worten ausgesprochen haben : ,Es ist einmal Zeit, daß die Fürsten ohne fremden Einfluß über das Wohl ihrer Völker wachen können, daß die Nationen ihre Unabhängigkeit ehren, daß die gesellschaftlichen Einrichtungen gegen täglichen Umsturz bewahrt, das Eigentum gesichert und der Handel frei sei.
Page 348 - Vater» lande den Genuß dieser Ersten aller Güter gesichert habt, werdet Ihr aus dem ehrenvollen Kampfe treten, Frankreich sey alsdann glücklich und frei; aber nicht auf Kosten der Freiheit und des Glückes anderer Staaten ! " „Sieger von Kulm, von Leipzig/ von Hanau, von Brienne! Auf Euch sind die Augen Europas gerichtet ! In Euren Händen liegt das Schicksal der Welt. Ihr eilt dessen naher Entwickelung entgegen. Noch wenige Augenblicke, und die Welt verdankt Euch die Rettung! — Vergeßt...
Page 348 - Rettung! — Vergeßt nicht in der Stunde der Entscheidung, daß Ihr nur Feinde in Reihen und Gliedern zu bekämpfen habt. Laßt ein großes Volk den harten Sinn seines Herrschers nicht entgelten. Frank, reich theilt Euere Wünsche. Die Wünsche Europas werden in Erfüllung gehen.
Page 233 - Während nehmlich die Haupt-Armee sich der Reserve-Armee nähert, welche bereits den Rhein passirt hat, wird sie mit einem beträchtlichen Theile gegen das südliche Frankreich die Offensive ergreifen, und sich hier auf dieser Linie so lange auf der Defensive halten, bis der Feldmarschall...
Page 421 - das Korps von Langeron, welches all« Barrieren, inelusive der von der Straße auf Orleans, am linken Ufer der Seine besetzt." „Geschieht dieß mit den Nazionalgarden gemeinschaftlich, so muß die beste Eintracht erhalten werden." „Außerhalb der Stadt werden überall Feindseligkeiten ausgeübet, und müssen die Korps auf den Straßen, deren Thore sie besetzt haben, Kavallerie vorschicken." „Alle Meldungen von den Barrieren gehen an den Gouverneur, General Baron Sacken.
Page 397 - Brücke, woselbst dasselbe längstens acht Uhr früh mit der Tete einzutreffen hat, um gleich hinter den Garden und Reserven den Uebergang über die Marne zu bewerkstelligen. Es marschirt so lange auf der Hauptstraße '), bis «s auf dem kürzesten Wege die, von Lagny nach Paris führende Hauptstraße zu erreichen im Stand
Page 418 - Die Barrieren von Paris sollen besetzt werden, und zwar die von oberhalb der Seine, rechts derselben bis zur Barriere von Pantin, vom III., IV. und VI. Armeekorps des Hauptheeres; die sämmtlichen...
Page 233 - Nach dieser Ansicht wollen die Herren Corpslommandanten, in so weit es nöthig wird, die Meinungen im allgemeinen berichtigen und so von oben herab auf den Geist und die Stimmung der unterhabenden Truppen mit Vor» theil wirken. Ich kann hierbei nicht dringend genug die strengsten Maßregeln empfehlen, den ungeheuren Bagagetroß aus dem Wirkungskreise der Armee zu entfernen.
Page 73 - Könige besessen, wieder zugesichert hatte, mit Europa die Wohlthaten der Freiheit, der Nationalunabhängigkeit und des Friedens theilen. Es hing nur von der französischen Regierung ab, die Leiden der Nation zu...
Page 348 - Ihr habt in einem Feldzuge die Herrschaft Frankreichs über das Ausland vernichtet, und die Hälfte des französischen Reiches erobert. Frankreich wollte dennoch eine erobernde Macht bleiben. Nicht bloß die Selbstständigkeit, die Freiheit und die Ruhe Frankreichs sollten gesichert werden. Die französische Regierung wollte noch, daß ihr alle Mittel blieben, unsere Ruhe, unsere Freiheit, unsere Selbstständigkeit durch die Ausdehnung und d« Natur der Grenzen des Reiches, durch ihren Einfluß auf...

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