Urkundenbuch zur Geschichte der Holstein-Lauenburgischen Angelegenheit am Deutschen Bunde in den Jahren 1851 bis 1858

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F. B. Auffarth, 1858 - Lauenburg (Duchy) - 140 pages
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Abgeordneten Absicht Allerhöchsten Angelegenheiten des Herzogthums Antrag Apanagen auswärtigen Angelegenheiten Bekanntmachung vom 28 Berathung Beschluss besonderen Angelegenheiten bestehenden Bestimmungen Betreff Beziehung Cabinet Christian VIII Competenz Dänischen Monarchie dänischen Sprache definitiven Denkschrift Depesche deutschen Bundes Deutschen Bundesversammlung Domänen Erklärung Erlass gegenwärtigen Geheimen Staatsrath gemeinschaftlichen Verfassung gesammten Monarchie Gesammtstaatsverfassung Gesammtverfassung Gesandten Gesetz Herzog Herzogthum Lauenburg Herzogthum Schleswig hinsichtlich Höfe von Wien hohen Bundesversammlung Holstein und Lauenburg Indigenat Jahre Januar Kaiser Königlich Dänischen Regierung Königliche Regierung Königreich Dänemark Königs von Dänemark könnte Kopenhagen Kronwerkes Landes landesherrlichen Landschaft Lauenburgischen Ritter lichen Majestät des Königs Ministers der auswärtigen Mitglieder Mittheilung namentlich Oestreich und Preussen preussischen Prinzessin von Hessen Provincialstände Rechte Regierung des Königs Reichsrathe Rendsburg Rücksicht Sache Schleswig und Holstein sollen Stände ständischen Theile der Monarchie thümer Ueberzeugung Unserer Lauenburgischen Unserer Monarchie Unseres Herzogthums Holstein Verfassungsgesetz verfassungsmässigem Wege Verhältnisse Verhandlungen Verordnung Versammlung der Provinzialstände Vertretung Virilstimme vorbehalten Wahldistricte Wahlen Wien und Berlin wünschen zogthümer Zusage

Popular passages

Page 14 - Sich auch nicht verhehlen, dass die Möglichkeit einer solchen gemeinschaftlichen Verfassung und überhaupt der Verwaltung Allerhöchst Ihrer Staaten, als einer gesammten Monarchie, nur dadurch gegeben sein wird, dass den Verpflichtungen, welche der König, als Mitglied des deutschen Bundes, übernommen hat, keine weitere Ausdehnung gegeben, auch Allerhöchstdessen...
Page 72 - Erwartung aus, dass der König, gleichwie in der Frage der künftigen Organisation der Monarchie, so auch in der einstweiligen Leitung der Staatsgeschäfte, die den verschiedenen Landestheilen gebührende Stellung als Glieder eines Ganzen, in welchem kein Theil dem anderen untergeordnet ist, durch entsprechende Einrichtungen mit gleichmässiger Sorgfalt zu wahren wissen werde 3.
Page 17 - Königs uns aussprechen werden, dass wir dies aber unsererseits nur in der Unterstellung thun können, eine von ihrem Urheber als verpflichtend betrachtete, daher in der Ausführung gesicherte Erklärung vor Augen zu haben. Ueberzeugt, dass die Lösung der noch vorhandenen Schwierigkeiten nicht länger ausbleiben könnte, sobald nur über die hiezu geeigneten Schritte der dänischen Regierung materielle Uebereinstimmung zwischen dieser und den deutschen Mächten bestände, vermöchten wir in der...
Page 139 - Ueberzeugung, daß in dem gegebenen Falle die gesetzlichen Vorschriften gar nicht, oder nicht hinlänglich befolgt worden sind, so hat sie, nach Beschaffenheit der Umstände, einen kurzen Termin anzuberaumen, um von den Gesandten der Bundesstaaten, welche solches angeht, entweder die Erklärung der hierauf erfolgten, Vollziehung, oder die genügende und vollständige Nachweisung der Ursachen, welche der Folgeleistung noch entgegenstehen, zu vernehmen.
Page 19 - Hoffnung nicht unbegründet sein, es werde künftig ein erspriessliches Zusammenwirken der Regierung mit den Provinzialständen nicht vergeblich angestrebt werden, wenn von beiden Seiten die gegebenen Grundlagen, einestheils des bleibenden Verbandes der Monarchie, anderntheils der gleichen Berechtigung aller Bestandtheile derselben, aufrichtig angenommen und in ihren nothwendigen Folgen anerkannt werden. Wenigstens glauben wir, dass die Schwierigkeiten, mit welchen ein mit Repräsentativständen...
Page 139 - Beschlüsse, der durch Austräge gefällten schiedsrichterlichen Erkenntnisse, der unter die Gewährleistung des Bundes gestellten compromissarischen Entscheidungen und der am Bundestage vermittelten Vergleiche, so wie für die Aufrechthaltung der von dem Bunde übernommenen besonderen Garantien, zu sorgen, auch zu diesem Ende, nach Erschöpfung aller...
Page 22 - Beschlusses vom 17. desselben Monats als befriedigend anerkannt worden, und wonach es nicht in dem Willen Königs Christian VIII. gelegen war, irgend eine Veränderung in den Verhältnissen herbeizuführen, welche das Herzogthum Holstein mit dem Herzogthum Schleswig damals verbanden — der gegenwärtigen Lage der Dinge nicht mehr in allen Stücken angemessen finden, insbesondere sich überzeugt halten...
Page 33 - ... wirkliche Ausführung jener Absichten, so weit schon jetzt dazu Veranlassung war, durch Handlungen vorzubereiten. Zu diesem Behufe hat es Seiner Majestät vorerst daran gelegen sein müssen, sofort nach Auflösung des bisherigen Ministeriums einen Staatsrath für die gesammte Monarchie zu bilden, und zwar dergestalt, dass Allerhöchstdieselben in dessen Zusammensetzung eine beruhigende Bürgschaft für die Ihren landesväterlichen Absichten entsprechende Wahrung der Interessen und der gleichberechtigten...
Page 6 - Herzogthum, während der letzten zehn Jahre, denn, wie sie schon vor dem Jahre 1848 für die Entwickelung Schleswigs und Holsteins zu einer vom Königreich gesonderten Staatseinheit eifrigst bemüht waren , auch auf die Aufnahme Schleswigs in den deutschen Bund hinarbeiteten, so haben sie im Jahr 1848 und später, erst durch den ungesetzlichen Zusammentritt beider Versammlungen, dann durch deren Aufhebung und Bildung einer sogenannten Landesversammlung, nachher endlich auch durch die Theilnahme fast...

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