Das Tagebuch des Verführers |
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ästhetisch Auge Augenblick Bedeutung bekommen Besitz besonders Bewegung Bild bischen Blick Briefe chen cher Cordelia Dame danken darf delia dende denke deshalb Eduard einander Eindruck einmal erotisch erst Freude ganze Gedanken Geheimnis gehen geht Geist Geliebten Genuss Gespräch gewa gewiss gewöhnlich giebt glaube Gott gross Grossisten Grund Hagestolzen halten Hand Haus heisst heit Herz heute Himmel hören hört Hutband interessant jetzt Johannes junges Mädchen kleine Koketterie kommen Kommerzienrat kommt könnte Kopist Kuss Lächeln lassen Leben leicht Leidenschaft lich Liebe liebt Lippen Lizentiaten machen macht Mann Menschen Mephistopheles muss Natur nehmen Nemesis Ovid reizend ruhig sagen sagt Schönheit Seele Segeln sehen Sehne sieht Situation sitzen soll sollte sprechen stark stehen steht Stolz Strasse TAGEBUCH DES VERFÜHRERS Tante Theetisch Thor thue thun Thür tief trotzdem unendlich unsere Verhältnis verliebt Verlobung versteht viel vielleicht voll Wagen Wehmut Weib Weiblichkeit weiss Welt wenig Wesen wieder wirklich wissen wohl Wort Wunsch Zimmer zuweilen
Popular passages
Page 5 - ... wirklichen Welt erscheinen, sind nicht in dieser zuhause, sondern in jener anderen. Die Tatsache jedoch, daß ein Mensch derart dahinschwindet, ja nahezu der Wirklichkeit entschwindet, kann ihren Grund entweder in einer Gesundheit oder in einer Krankheit haben. Letzteres war bei diesem Menschen der Fall, den ich einmal gekannt habe, ohne ihn zu kennen. Er gehörte nicht der Wirklichkeit an, und doch hatte er viel mit ihr zu tun. [. . .] Er verhob sich nicht an der Wirklichkeit, er war nicht zu...
Page 11 - Manchmal war er so ganz Geist, daß ich mich als Weib vernichtet fühlte, und dann wieder so wild und leidenschaftlich, so begehrlich, daß ich fast vor ihm zitterte. Manchmal war er gegen mich wie gegen eine Fremde, manchmal gab er sich ganz hin; wenn ich dann die Arme um ihn schlang, so war oft plötzlich alles wie verwandelt und ich .umfing eine Wolke'.
Page 89 - Cordelia haßt und fürchtet mich. Was fürchtet ein junges Mädchen? Geist. Warum? Weil Geist die Negation ihrer ganzen weiblichen Existenz darstellt.
Page 7 - Wenn man geträumt hat, kann man andern seinen Traum erzählen, aber das, was sie zu erzählen hatte, war ja kein Traum, es war Wirklichkeit. Und doch, sobald sie ihrem bekümmerten Herz Luft machen wollte, so war es nichts.
Page 118 - Ursache dazu, dass sie sich bewegt. Ich bin nicht erotisch, das würde sie nur wecken, ich bin biegsam, geschmeidig, unpersönlich beinah wie eine Stimmung.
Page 136 - Mädchen dagegen, so erzählen die Bewohner der Gegend, hat ihn gewagt und man nennt ihn deshalb den Jungfernsprung.
Page 180 - Es gelang mir, die Aufmerksamkeit und das Gespräch auf die Frage zu lenken, in welchem Fall eine Verlobung aufgehoben werden soll.


