Die Besetzung der Baltischen Inseln 1917 als flankierende Unterstützung der deutschen Heeresverbände - Unternehmen ALBION

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: keine, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Wehrgeschichte, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Morgengrauen des 12. Oktober 1917 landeten deutsche Soldaten auf den Baltischen Inseln Osel und Dago an und eroberten diese sowie die Insel Moon in nur acht Tagen. Das Unternehmen "Albion" oder auch "Osel- Unternehmen" - verschiedene weitere Bezeichnungen fur die Besetzung der Baltischen Inseln - stellt das erste von insgesamt wenigen Beispielen der deutschen Militargeschichte fur teilstreitkraftubergreifende und noch dazu amphibische Operationen dar. Auch wenn die strategische Bedeutung der Ergebnisse dieser Operation, die Herrschaft uber den Rigaischen Meerbusen, uber die Baltischen Inseln sowie der freie Seezugang nach Riga, fur die Gesamtkriegfuhrung eher ohne Belang war, so gewinnt diese Operation gerade vor dem Hintergrund der "Joint"- Aspekte ihre Bedeutung. Der damalige Chef des Generalstabes des Landungskorps und spatere General der Infanterie von Tschischwitz beurteilt sie wie folgt: "Sie [die Operation "Osel," d. Verf.] ist nicht nur interessant durch die Zusammenarbeit der beiden Schwesterwaffen, sondern vor allem auch ungemein lehrreich auf operativem und taktischem, auf navigatorischem, waffen- und schiffbautechnischem Gebiet." So ist ein naher zu fokussierender Aspekt eben jener der historischen "Lessons Learned" fur Joint Operations. Zunachst jedoch zum Unternehmen "Albion" selbst. Nach einer kurzen Einordnung des Unternehmens in die politischen und militarischen Ereignisse im Kriegsjahr 1917 wird die Situation der Marine im Deutschen Kaiserreich im mittlerweile vierten Kriegsjahr betrachtet. Die Planung und Durchfuhrung des Unternehmens an sich sowie die teilstreitkraftgemeinsamen Aspekte schlieen sich an, bevor die Schlussbetrachtung erfolgt.

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