Das mosaisch-talmudische Eherecht |
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Das Mosaisch-Talmudische Eherecht: Auf Verlangen Kaiser Josefs Des Zweiten ... Ezekiel Landau No preview available - 2018 |
Das Mosaisch-Talmudische Eherecht Ezekiel Ben Judah Landau,Alexander Kisch No preview available - 2018 |
Common terms and phrases
70 Sanhedrin Abschnittes Allerhöchst allerunterthänigst Aufgebot ausdrücklich befugt beide Theile berufener Rabbiner besiket bloß Braut Bräutigam Brautleute Bruder Buch Buch Mose Chaywe Chebrecher Cherecht Consens darf dennoch derlei Desterreich Eheband Ehefrau Ehegatten Ehehindernis Eheleute Ehemann Ehen Ehepatentes Ehescheidung Ehevertrages Einwilligung entweder erklären erlaubet ersagtem ersten Erwoth oder Blutschande erzeugten Kinder Ezechiel Falle förmlichen Scheidebrief freiledig Freundschaft gelehrten Beisikern gemäß Gemeinde Israels geschehen geschlossen Geseze Gewalt Giltigkeit göttlichen Gutachten Heirat Irrthum jemand Josephinischer Reformen Juden Judenschaft Jüdische Religion Kaiser könnte Leibeszeichen lektere lichen Majestät Mann mittels eines Scheidebriefes mittels Scheidebrief Mutter nebst null und nichtig Paragraph Parteien Pastor oder Pope Person Pfarrer Rabbinalgerichte Rabbiner sammt Religion Schließung Schrift Schwangerschaft Schwester sohin soll STANFORD UNIVERSITY Strafe Talmud Tisch und Bett Tochter Todesstrafe Trauung ungiltig Umständen unsere Gerichte unserem Geseke untersagt Unterzeichnete Unvermögenheit Vater oder Großvater Vaters Frau Verbindung verboten verehelichen verheiraten vermög jüdischen Gesekes Vormund Weib Weibsperson wider wieder Zeugen Zwang zweite
Popular passages
Page 24 - Ehevertrag (Kontrakt) selbst wird geschlossen, wenn eine Manns- und eine Weibsperson einwilligen, miteinander in eine unzertrennliche Gemeinschaft zu treten, um Kinder zu erzeugen, und der diesem Stande anklebenden Gerechtsame...
Page 22 - Mutter gemeinschaftlich haben: auch nicht allein, wenn die Verwandtschaft aus ehelicher, sondern auch, wenn sie aus unehelicher Erzeugung ihren Ursprung hat. § 15. Sechstens: Auch die Schwägerschaft macht die zunächst verschwägerten Personen zur Ehe unfähig. Doch soll sich diese Unfähigkeit auf die nämlichen Personen beschränken, die in den vorhergehenden § 13 und 14 genannt sind: nämlich der Mann ist nicht befugt, die daselbst erwähnten Verwandten seines Weibes, noch das Weib die daselbst...
Page 25 - Dahero können diejenigen, die ihrer Vernunft beraubet sind, wenn sie nicht heitere Zwischenstunden haben, in welchen sie die Rechte und Verbindlichkeiten des Ehestandes einsehen, keine gültige Ehe schließen. Tauben und Stummen hingegen, die ihre Einwilligung durch Zeichen ausdrücken können, steht zur Schließung der Ehe nichts im Wege. § 25. Ungültig ist auch der Vertrag der Ehe, wenn in der Person, mit welcher die Ehe geschlossen worden, ein Irrtum vorgeht. Ein in Nebensachen...
Page 18 - Die Ehe an sich selbst, als ein bürgerlicher Vertrag betrachtet, wie auch die aus diesem Vertrage herfließenden bürgerlichen Gerechtsame und Verbindlichkeiten erhalten ihre Wesenheit, Kraft und Bestimmung ganz und allein von unsem landesfürstlichen Gesetzen.
Page 32 - Eheverbandes auch in jenem Falle, wenn zwischen den Eheleuten eine Hauptfeindschaft oder eine unüberwindliche Abneigung entstanden ist, und beide Teile die Ehescheidung verlangen: Doch sollen in solchen Fällen die Gerichte die angesuchte Ehescheidung niemals sogleich bewilligen, sondern vorher eine einstweilige Trennung von Tisch und Bett veranlassen und diese nach beschaffenen Umständen wiederholen. § 53. Wenn dann alle angewendeten Mittel fehlschlagen und alle Hoffnung verschwunden ist, derlei...
Page 32 - ... Doch sollen in solchen Fällen die Gerichte die angesuchte Ehescheidung niemals sogleich bewilligen, sondern vorher eine einstweilige Trennung von Tisch und Bett veranlassen und diese nach beschaffenen Umständen wiederholen. § 53. Wenn dann alle angewendeten Mittel fehlschlagen und alle Hoffnung verschwunden ist, derlei Eheleute jemals wieder in Fried und Einigkeit zu vereinbaren, so mögen zwar Unsere Gerichte zur gänzlichen Ehescheidung schreiten; allein diese soll nur alsdann Platz haben,...
Page 19 - Vormunde, sich an die Gerichtsbehörde zu wenden. § 5. Findet das Gericht nach Vernehmung des Vaters, oder Großvaters, die Ursache der Weigerung erheblich, so hat dasselbe das Gesuch auf eine den Umständen angemessene Art abzuschlagen. Könnten sie hingegen keine gründliche Ursache ihrer Weigerung anführen, so ist vorläufig zu versuchen, ob sie entweder durch gütliche Vorstellungen, oder einige ihnen eingeraumte Bedenkzeit zur Einwilligung zu bewegen sind. Wenn aber auch dieses nicht fruchtete,...
Page 19 - Seile gestorben sind, können die minderjährigen Kinder ohne Einwilligung derjenigen, unter deren Obsorge sie stehen, sich nicht verehelichen. In einem solchen Falle aber soll es an der Einwilligung des Vormunds nicht genug sein, sondern auch die gerichtliche Genehmigung an
Page 22 - ... Verwandtschaft aus ehelicher, sondern auch, wenn sie aus unehelicher Erzeugung ihren Ursprung hat. § 15. Sechstens: Auch die Schwägerschaft macht die zunächst verschwägerten Personen zur Ehe unfähig. Doch soll sich diese Unfähigkeit auf die nämlichen Personen beschränken, die in den vorhergehenden § 13 und 14 genannt sind: nämlich der Mann ist nicht befugt, die daselbst erwähnten Verwandten seines Weibes, noch das Weib die daselbst erwähnten Verwandten ihres Mannes zu heiraten. §...
Page 27 - Befugnis ein, daß sie statt ihrer auch einen andern, um in seinem Namen bei Schließung der Ehe gegenwärtig zu sein, bestellen mögen.


