Bellum Helveticum

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Franz Steiner Verlag, 1998 - History - 192 pages
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Die Interessen des modernen Historikers sind von denen Caesars verschieden. Jenen besch ftigen die Anf nge der Tres Galliae, diesen die politische Remunerierung seiner Kriegstat. Das wirkliche historische Geschehen ist wohl nur aus der behutsamen Vergleichung beider Tendenzen zu gewinnen: f r Caesar spielt Ariovist im Jahre 51 keine Rolle mehr, weshalb er den Condottiere aus dem ganzen Helvetier-Referat ausschliesst, umso mehr k mmert den heutigen Historiker die wirkliche Rolle Ariovists. So kommt der moderne Betrachter der r misch-keltischen Geschichte zu einem von Caesar abweichenden Urteil: Der Helvetier-Auszug war kein Siedlungszug eines ganzen Volkes, sondern eine zahlenm ssig beschr nkte S ldner-Expedition, wie sie die Alpenbev lkerung in vor- und nachr mischer Zeit oft genug unternommen hat. Die in diesem Kommentar zum Helvetierkrieg ge usserten Erkl rungen und Vermutungen sind keine neu gefundenen L sungen. Sie sind meist schon im letzten Jahrhundert vorgeschlagen worden, aber die Ehrfurcht vor dem Gr nder des Kaisertums und die Liebe zu seiner sch nen Sprache haben sie verstummen lassen. Eine n tzliche und anregende Publikation, die in Zukunft jeder ber cksichtigen sollte, der sich mit den schwierigen Fragen des bellum Helveticum wie der Commentarii Caesars insgesamt besch ftigt.
 

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The Eye of Command
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Limited preview - 2006