Beiträge zur Anthropologie und Urgeschichte Bayerns: organ der Münchener Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Volume 1

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Literarisch-artistische Anstalt (Th. Riedel), 1877 - Anthropology
 

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Popular passages

Page 302 - Während des siebenten und achten Monats bleiben am weiblichen Gehirn alle Windungen bedeutend einfacher als beim männlichen, so dass der ganze Stirnlappen beim Mädchen den Eindruck der Glätte oder Nacktheit macht. Alle sekundären Transversalfurchen sind am männlichen Hirn schon angelegt, während dieselben am weiblichen Hirn noch einfach erscheinen und ein langsameres Wachstum erzeigen.
Page 303 - Rcheitellappen am Hirn des männlichen Foetus bald so stark gefurcht, dass er sich von seiner Umgebung sehr auffallend unterscheidet. Diese Erscheinung beruht wesentlich darauf, dass die Windungen aussen und innen von der Interparietalfurche sich stärker schlängeln und die Furche selbst durch transversale sekundäre Züge unterbrochen wird. Gleichzeitig drängt sich die innere senkrechte Spalte tiefer in die Hirnmasse hinein und nimmt somit an der vorhin erwähnten Complikation des Scheitellappens...
Page 144 - ... Brauch dort nicht zur Herrschaft. Umgekehrt finden wir im Westen und Süden seit dem vierten und fünften Jahrhundert den Leichenbrand nicht mehr. A. Beerdigung nnverbrannter Todter. Im Wesentlichen entspricht die Bestattungsart unserer heutigen. Die Gräber liegen auch gewöhnlich in grosser Zahl beisammen, in regelmässigen von Westen nach Osten oder Süden nach Norden streichenden Reihen und in gleichen Zwischenräumen. Manchmal bilden sie geordnete Haufen. Von der Reihenlage empfingen diese...
Page 4 - Schrader, die Sirenen nach ihrer Bedeutung und künstlerischen Darstellung im Alterthum, Berlin 1868 S. 97 ff. Das auf der Insel aufgefundene Bruchstück stellt die die Leier spielende Frauengestalt dar« und ist die geradezu überraschende Aehnlichkeit derselben mit dem im kgl.
Page xvi - ... sich auf die zu I. gedachten Gegenstände beziehen, sind, wenn auch nur leihweise mitgetheilt, willkommen. Mindestens wird eine Angabe darüber erbeten. Der besonderen Aufmerksamkeit und Beantwortung empfehlen wir noch schliesslich folgende für die Würdigung der Alterthumsreste wichtige Punkte: , a.
Page 106 - Die Aufsicht über die Sammlungen kann einem der Schriftführer übertragen werden. § 12. Der Cassenführer verwaltet die Kasse, besorgt die Anfertigung und Versendung der Mitgliedskarten, zieht die Beiträge ein, zahlt die Rechnungen, sammelt die Belege, führt Rechnung über Einnahmen, Ausgaben und Bestände, legt das Geld...
Page 56 - Thone. Diese Gruppe wird von eigenthümlich bearbeiteten Scherben gebildet, welche mit den aus den Pfahlbauten bei Thonon am Genfersee entnommenen Scherben ausserordentliche Aehnlichkeit besitzen. Es liegen ebenfalls nur wenige Exemplare vor, unter denen nachstehende hervorzuheben sind...
Page 94 - Zeit, welche weit über die geschriebenen und überlieferten Urkunden hinaus in eine Epoche reicht , von deren Zuständen nur noch die menschlichen Reste selbst sowie die materiell ausgeprägten Zeugnisse der Thätigkeit des Menschengeistes Aufschlnss geben.
Page 152 - Beweis geführt, dass die völlig gleichartigen Grabfelder in Deutschland, der Schweiz, Belgien, Frankreich und England nur fränkische, burgundische, alemannische und angelsächsische sind und sein können.
Page 295 - Kann man glauben, dass die tiefgreifenden Geschlechtsunterschiede, welche sich an vielen Körpertheilen in so auffallender Weise geltend machen, an dem Organ des Denkens, dem wichtigsten des Körpers, gar nicht, oder nur in so feinen Nuancen auftreten, dass sie sich der Beobachtung entziehen? Ist es denkbar, dass die Parallele, welche zwischen dem Gehirn und der Geistesthätigkeit in den verschiedenen Altersperioden, also von der frühesten Jugend bis in das höchste Alter, in so ausgeprägter Art...

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