Beiträge zur Physiologie, Parts 1-5

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W. Engelmann, 1861 - Physiology - 358 pages
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Page 70 - , b und b' , c und c , d und d' , überall gleichen Gradbogen angehören und nichts, dh keine Merkstelle diese Abstände unterbricht.
Page 138 - Versuchen überzeugt man sich alsbald, dass es durchaus unmöglich ist, hierbei ein Urtheil über eine absolute Entfernung zu fällen. Zwingt man sich mit dem Massstab in der Hand zu einem Urtheil, so fällt dieses immer zu klein aus, und zwar scheint die wirkliche Entfernung meistens um ein Drittel bis die Hälfte verkürzt, ohne dass aber irgend ein constantes Verhältniss zwischen der wirklichen und geschätzten Entfernung stattfindet.
Page 81 - Linie eine schwächere und vertikale gezogen , welche der auf dem Blatte für das rechte Auge befindlichen Linie in Stellung und Länge genau entspricht. Betrachtet man jetzt die beiden Blätter im Stereoskope, so werden die beiden stärkeren Linien, von denen jede mit einem Auge gesehen wird , sich decken und die daraus resultirende einfache Linie wird in derselben...
Page 81 - Linie darstellt, erscheint an einem verschiedenen Orte. Sie nimmt nämlich den Ort ein, wo sich die Ebene der Richtung des Sehens für das linke Auge, in welchem sich die schwache Linie darstellt, mit der Ebene der Richtung des Sehens für das rechte Auge, welches die starke Linie enthält, durchschneidet.
Page 112 - ... Die Construction des Horopterkreises , der durch den Fixationspunkt und die Augenmittelpunkte geht, ist zweifellos richtig, das Bild jedes Punktes, der auf diesem Kreise gelegen ist, muss in beiden Augen auf correspondirende Netzhautstellen fallen, aber die B au m 'sehe Beobachtung, dass unter den von ihm angegebenen Versuchsbedingungen ein solcher Punkt nicht einfach, sondern doppelt gesehen wird, ist ebenso zweifellos richtig.
Page 340 - Stereoskopen[25] bilder sich plötzlich in die Tiefe ausbreiten. Die Erscheinung tritt gerade dann am sichersten ein, wenn ich am wenigsten daran denke. Die geringste Schwankung des Blickes aber, oder auch nur der Gedanke an das zweite näher erscheinende Trugbild, versetzt das andere sogleich wieder...
Page 123 - ... das betrachtete Object hatte, das Nachbild scheint körperlich in der Luft zu stehen. Einigemal sah ich das Nachbild sogar so , dass es mit seinem obern Ende frei in der Luft stand und einfach gesehen wurde , mit seinem untern Ende auf dem Papier zu liegen schien und dann in Doppelbilder aus einander trat. Es scheint mir dieser Versuch ebenso beweisend zu sein, wenn die Trennung des Nachbildes in Doppelbilder gelingt, als wenn sie nicht gelingt. Denn es zeigt dies, dass, sobald das Nachbild auf...
Page 81 - Wird dem rechten Auge eine verticale und dem linken eine von der Senkrechtheit etwas abweichende Linie (Fig. 23.) in dem Stereoskope dargeboten, so sieht man, wie früher gezeigt, eine Linie, deren Extremitäten sich in verschiedenen Entfernungen vor den Augen zu befinden scheinen. Es werde nun auf das Blatt für das linke Auge in der Mitte der schon vorhandenen und geneigten Linie...
Page 98 - Nachdem man sich die Stelle des Sehfeldes gemerkt hat, wo bei gewöhnlicher paralleler Augenrichtung beim Druck an bestimmter Stelle des Orbitalrandes eine Lichterscheinung sich befand , richte man die Augen stark convergent, und übe nun den Druck in gleicher Weise wie früher zunächst dem Orbitalrande aus. Wiederum werden sich die Phosphene an ungefähr derselben Stelle des Sehfeldes decken ; wiewohl ganz andere Regionen der Netzhaut gereizt werden. Man richte die [25] Augen ferner seitlich und...
Page 108 - Linie b, b' hinter der Ebene des Papieres zu liegen, c aber erscheint getrennt von b , b' und behält denselben Ort, den es im getrennten Bild zu a, a' einnimmt. Da nun -offenbar bei der Vereinigung beider Zeichnungen c mit b auf correspondirende Netzhautmeridiane fällt, so haben wir hier einen Fall, wo mit correspondirenden Netzhautstellen doppelt gesehen wird. Sobald übrigens die stereoskopische Täuschung aufhört, und alle Linien in die Ebene der Zeichnung treten , so fällt auch b mit c zusammen...

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