Griechische Götterlehre in ihren Grundzügen

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E. Avenarius, 1898 - Greece - 516 pages
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Page 37 - DER WIND BLASET, WO ER WILL, UND DU HÖREST SEIN SAUSEN WOHL; ABER DU WEISST NICHT, VON WANNEN ER KOMMT, UND WOHIN ER FÜHRET. ALSO IST EIN JEGLICHER, DER AUS DEM GEIST GEBOREN WIRD NIKODEMUS ANTWORTET; UND SPRACH ZU IHM: WIE MAG SOLCHES ZUGEHEN?
Page 168 - Zeus, während der erste Theil des Namens die Beziehung auf das feuchte Element trägt. Poseidon = Potidan ist also Zeus in Beziehung zum Nass, zum himmlischen Nass. Erst im Laufe der Zeit hat sich diese Beziehung auf die Gewässer des Himmels in diejenige auf die Gewässer der Erde und hier speziell des Meers umgestaltet,
Page 4 - Indogermanen das gesamte himmlische Leben zur Einheit zusammenfasst, indem sie den Himmel als solchen zur Gottheit macht, da alle jene als göttlich empfundenen Erscheinungen, die das irdische Leben weit mehr, als uns modernen naturentfremdeten Menschen zum Bewusstsein kommt, bestimmen und beherrschen, am Himmel sich vollziehen...
Page 112 - Zeitmaass; er bringt eben in dieser seiner Eigenschaft alles in der Zeit geschehende; er wird damit selbst zum Träger wie zum Inhalt alles in der Natur wie im Menschenleben sich vollziehenden Wandels.
Page 18 - Raum- und Weltanschauung" zum Gegenstand hat, begegnen wir, so sehr ich mit diesen Ausführungen in der Hauptsache einverstanden bin, manchen befremdlichen Ansichten. So wird z. B. im Anschluss an die mythischen Länder von den mythischen Völkern, Aethiopen, Kyklopen, Arismaspen behauptet, dass wir es bei ihnen von Haus aus mit den in der Vielheit gefassten Sonnengöttern selbst zu thun haben.
Page 112 - Schicksal weil sie als die Zeit schlechthin für alles was lebt sein Geschick in sich trägt und ihm zuteilt1). Und wie jedes Ereigniss AJb 2, l83ff. Auch hei Perseus...
Page 90 - ... glaubwürdiger Reisender der Neuzeit begegnet. Es sind vielmehr selbst diejenigen Menschenstämme , welche nach den ersten oberflächlichen Schilderungen tief unter unsere eigene Gesittungsstufe gestellt worden waren, bei genauerer Bekanntschaft den gebildeten Völkern merklich wieder näher gerückt worden. Noch soll irgend ein Bruchtheil des Menschengeschlechts entdeckt werden, bei welchem nicht ein mehr oder weniger reicher Wortschatz mit Sprachgesetzen, bei welchem nicht künstlich geschärfte...
Page 141 - ... sich der Verf. von seinem löblichen Streben, manche mythischen Vorstellungen zu erklären, öfters zu allzu gewagten Aufstellungen verleiten lässt. Hat der Verf. so im ersten Kapitel im wesentlichen gewiss richtig die Entstehung der Urform des Götterglaubens gezeichnet, sind es, wie er sagt, die objektiv gegebenen, für das Leben der Erde und des Menschen als von hervorragender Bedeutung erkannten Naturmächte, wie sie sich am Himmel offenbaren, welche der Mensch als höhere Wesen, als Götter...
Page 37 - Quelle sich entwickeln, so dürfen wir mit Bestimmtheit behaupten, dass es die Luft sei, welche als Element allen jenen Erscheinungen des Dunkels zu Grunde liege. Hier scheint sich mir jene Hereinziehung des Trinitätsbegriffs zu rächen, durch die das Pneuma der Trinität mit dem Dunkelgott des griechischen Götterglaubens...
Page 229 - Mondgöttin tritt, die er mit seiner Liebe verfolgt, um im Wolkendunkel sie zu umarmen und mit ihr zu buhlen '). im xataxXua|j,ö; umgekommenen öS 14<>.

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