Der Brechdurchfall der Säuglinge und sein Behandlung

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Hanstein, 1887 - Cholera - 58 pages
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Page 42 - Hautflächen, also zwischen Arme und den Stamm und zwischen die Beine ausgestopft, damit jeder Theil der Körperoberfläche mit dem feuchten Tuche in Contact sei. Es ist besonders zu berücksichtigen, dass das Tuch gut schliessend und gut gefaltet, gleichmässig ringsum dem Halse anliege.
Page 29 - Wer diesen Patienten genau kannte, oder kurz vor der Verletzung noch gesehen hat, würde ihn in diesem Zustande kaum oder nur schwer wiedererkennen. Das Aussehen, die Abkühlung, die heisere Sprache rufen dem aufmerksamen Beobachter sofort das Bild der Cholera ins Gedächtniss; es fehlen eben nur die charakteristischen Entleerungen.
Page 28 - Eiweiss noch Zucker. Der Puls ist kaum fühlbar, irregularis et inaequalis, sehr frequent, die Arterien eng, von äusserst geringer Spannung. Als Patient dem Hospitale zuging, soll der Puls nicht mehr fühlbar, die Herztöne sehr unregelmässig und aussetzend gewesen sein.
Page 28 - Nasenlöcher erweitert. Die müden, glanzlosen Augen liegen tief, von den Augenlidern halb bedeckt und sind von breiten, dunklen Ringen umzogen. Die Pupillen erscheinen weit und reagiren träge. Der Blick starrt gleichgültig und öde in die Ferne. Die Haut und die sichtbaren Schleimhäute sind marmorblass, an Händen und Lippen ein wenig bläulich gefärbt. An Stirn und Brauen hängen grosse Schweisstropfen. Die Temperatur des ganzen Körpers ist dem Gefühle nach wesentlich gesunken. Diese Abkühlung...
Page 28 - C. unter der Normalen. Dabei ist die Sensibilität am ganzen Körper sehr herabgesetzt ; nur bei sehr schmerzhaften Gefühlseindrücken verzieht Patient verdriesslich das Gesicht und macht eine träge abwehrende Bewegung. Kein Glied wird spontan bewegt; bei wiederholter und energischer Aufforderung zeigt es sich indessen, dass beschränkte und wenig ausdauernde Bewegungen mit den Extremitäten ausgeführt werden können. Passiv erhoben fallen die Gliedmassen aber bald wie todt nieder.
Page 42 - Anzeigen, ein mehr oder weniger ausgewundenes gröberes oder feineres, in ganz kaltes Wasser getauchtes Leintuch ausgespannt. Auf das so vorbereitete Lager legt sich der Kranke, nachdem demselben behufs der bekannten Vorbauung gegen die Rückstauungs-Congestion, Gesicht, Kopf, Brust, Nacken und Rücken wiederholt mit kaltem Wasser benetzt worden sind.
Page 29 - Sie hörten, wie er die anamnestischen Data widerwillig und dürftig, doch im Ganzen .richtig angab. Nur als er dem Hospitale zuging, verweigerte er jede Antwort. Die Stimme ist rauh, schwach, die Sprache gut artienlirt.
Page 42 - Badediener, zumeist mit Ausschluss des Kopfes, derart in das Leintuch eingeschlagen, dass dasselbe jedem Körpertheil anliege. Das Leintuch wird überall zwischen...
Page 43 - Körper herumgeführt, der freie Längsrand fest angezogen, und das untere Ende unter die Füsse zurückgeschlagen.
Page 43 - Sobald das Leintuch der Körperoberfläche überall anliegt, was viel kürzere Zeit in Anspruch nehmen...

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