Gustav Mahlers zehnte Symphonie: Entstehung, Analyse, Rezeption

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Lang, 2003 - Symphonies - 343 pages
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Diese Arbeit wurde mit dem Karl Heinz Ditze-Preis der Universität Hamburg ausgezeichnet.
Obwohl Gustav Mahlers Entwurf zu einer Zehnten Symphonie im Particell durchgehend ausgeführt ist, galten große Teile des Instrumentalwerks lange als skizzenhaft und unfertig. Die gründliche Analyse des Notentextes zeigt nun, dass die Form aller fünf Sätze wie auch der Gesamtanlage symphonisch ausgestaltet ist. Mahler entwickelte in diesem Werk nicht nur seine motivische Variantentechnik weiter, sondern hat auch - mehr noch als in der Neunten Symphonie - in rhythmischer, harmonischer und formaler Hinsicht Teil am Aufbruch der musikalischen Moderne um 1910. Durch die Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte und die Einbeziehung zahlreicher, bislang unbekannter Quellen können außerdem biographische Bezüge und der Gehalt der Komposition genauer interpretiert werden. Im dritten Teil des Buches wird schließlich die gesamte Rezeptionsgeschichte des Werkes dargestellt - von den ersten Aufführungsbemühungen Alma Mahlers bis hin zu einem Vergleich der insgesamt sechs mittlerweile öffentlich aufgeführten orchestralen Gesamtfassungen.

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Contents

Vorwort
9
ANALYSE
61
REZEPTION
205
Copyright

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About the author (2003)

Der Autor: Jorg Rothkamm, geb. 1973 in Lubeck, studierte Musikwissenschaften, Theaterwissenschaft und Philosophie in Hamburg und Wien. Von 1999 bis 2002 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Musikwissenschaftlichen Institut der Universitat Hamburg, wo er mit dieser Arbeit promoviert wurde. Weitere Buchveroffentlichung uber Berthold Goldschmidt und Gustav Mahler.

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