Ausführliche Grammatik der griechischen Sprache, Part 1 |
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Popular passages
Page v - Germanischen etc. steht, so dafs es erst dem Begreifen des grammatischen Verbandes der beiden klassisch genannten Sprachen unter sich, wie auch des Verhältnisses derselben zum Germanischen, Litauischen, Slavischen eine feste Grundlage gegeben hat.
Page v - Slavischen eine feste Grundlage gegeben hat. Wer hätte vor einem halben Jahrhundert es sich träumen lassen, dafs uns aus dem fernsten Orient eine Sprache würde zugeführt werden, die das Griechische in allen seinen ihm als Eigenthum zugetrauten Form-Vollkommenheiten begleitet, zuweilen überbietet, und überall dazu geeignet ist, den im Griechischen bestehenden Dialekten -Kampf zu schlichten, indem sie uns sagt, wo ein jeder derselben das Ächteste, Älteste aufbewahrt hat.
Page 180 - IX, 4, §. 40. etiamsi scribitur (m), tarnen parum exprimitur; — adeo ut paene cujusdam novae litterae sonum reddat; neque enim eximitur, sed obscuratur, et tantum aliqua inter duas vocales velut nota est, ne ipsae coeant.
Page 282 - Geschlechstbtistimmung der Substantive nach ihrem lautlichen Verhältnisse. 1. Lautliche Zeichen zur Bezeichnung der drei Geschlechter hat die Lateinische Sprache ebenso wenig wie die übrigen stammverwandten Sprachen. Das s, das die meisten männlichen und weiblichen Substantive im Nominative des Singulars am Ende des Stammes haben, ist nicht ein Zeichen für das männliche und weibliche Geschlecht, sondern weiter Nichts als das Kasuszeichen für den Nominativ. Der Unterschied zwischen dem männlichen...
Page 165 - Die Ionische Mundart hat eine grosse Vorliebe für offene Formen und eine grosse Abneigung gegen die zusammengezogenen", p. 167: „Das Streben des neuen lonismus nach offenen Silben geht so weit, dass er sogar lange Laute, die sich im Altionischen nie aufgelöst finden, in ihre einfachen Bestandteile auflöst. "(!!) Ñeque Steinius aliter -sentiré videtur, cum in praef. p. XXXIII dicat ipsa ratione constare „nee contraxisse Herodotum nee imminuisse verborum formas in seat exeuntes".
Page 53 - Alio deinde in loco ita scriptum: «Graecos non tantae inscitiae arcesso, qui ou ex o et u scripserunt, <quantae> qui 'ei' ex 'e' et 'i'; illud enim inopia fecerunt, hoc nulla re subacti»'.
Page vi - Uebrigens bin ich nur selten über das Zeitalter der Attischen Redner hinausgegangen, theils, weil dieses meine Kräfte bei Weitem würde überstiegen haben, theils aber auch, weil ich die Ueberzeugung gewonnen habe, dass aus der meist gekünstelten und unnatürlichen oder auch verderbten Sprache der Späteren nur Weniges zur tieferen Einsicht und Begründung der klassischen Sprache geschöpft werden kann.
Page 10 - ... herbeiführen kann. Daß das Leben in den Gebirgen der Bildung reiner, breiter, langer Vocale wie ^, und Q günstig ist, ist kein Zweifel; wie daß der Aufenthalt im Flachlande und an der Küste mehr Umlaute und kurze Silben erzeugt. Dabei muß man aber erwägen, daß solche Bedingungen auf die Sprache nur in einem Zeitalter mit voller Kraft wirkten, da die Organe ihnen weit mehr nachgaben, und überhaupt mehr Akkomodation gegen die Natur statt fand: später wurde Dorisch auch in Küstenstäbten...
Page 438 - Grade" nachdrücklicher und mehr für sich, getrennt von dem Adjektive, hervorgehoben werden, so versteht sich der Gebrauch von ¡¿aXXov, [laXiutot von selbst.
Page 690 - Wurzelwörtern abgeleiteten Wörtern zu Grunde, ist aber in jedem derselben auf eine besondere Weise gestaltet und tritt daher auch in einer besonderen Wortform hervor. So z. B. zeigt das Suffix -tor den Begriff einer thätigen Person an, als...


