Geschichte des Levantehandels im mittelalter v. 2, Volume 2

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J.G. Cotta, 1879
 

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Page 669 - Da man die Haut selbst nicht sah, sondern blos das dieselbe rund umschliessende Edelmetall, so glaubte man reines Gold oder Silber zu Fäden gesponnen vor sich zu haben. So war denn auch dieses Fabricat unter dem Namen
Page 679 - nur Seitens der Kirche und der höchsten Gesellschaftsclassen Verwendung fand und sich ganz besonders zu Ehrengeschenken eignete. Urheimat seiner Fabrication ist Griechenland. Von daher kamen Proben desselben z. B. nach Deutschland als Geschenke des kaiserlichen Hofs
Page 297 - speciell aber dem Kaiser Johannes und den Griechen überhaupt eine ausgezeichnete Aufnahme. 4 Der dankbare Kaiser hinterliess bei seinem Abschied im August 1439 eine Goldbulle zu Gunsten des florentinischen Handels. 5 In demselben verlieh er den Florentinern die Peterskirche in Constantinopel, welche bis zum vierzehnten Jahrhundert im Besitz der Pisaner gewesen war, sowie das Gemeindehaus
Page 278 - er sich dazu (20. April 1426), > Thessalonich in den Händen der Venetianer zu lassen, bedang sich jedoch dabei aus, dass ihm von den Revenuen der Stadt 10000 Aspern und das Erträgniss des Salzes zukommen solle, wie dies schon in den letzten Zeiten der Griechenherrschaft üblich gewesen, dass ferner ein türkischer Richter zur Schlichtung von
Page 278 - eine zweite Belagerung durch die Türken und zwar diesmal durch den Sultan Murad in Person über die Stadt hereinbrach und bei der Schwäche der lateinischen Besatzung, sowie bei der Unzuverlässigkeit der griechischen Bewohner dem venetianischen Regiment ein unerwartet schnelles Ende bereitete (29. März 1430), nachdem die kurze Behauptung der Stadt die Republik mehr als
Page 173 - gegenüber auf einem Pfahlrost ins Meer hinein zu bauen, rings um die Mauern her ein Glacis in einer Breite von hundert Ellen anzulegen, einen Platz gegen Solgat hin zu einem Victualien- und Holzmarkt 1 Auf eine ähnliche Bestimmung hinsichtlich des Verkehrs mit Solgat werden wir zurückkommen. 2 Statuten für Kaffa aus dem Jahr
Page 17 - Uebrigens hörte, auch nachdem der König Vieles abgezahlt hatte, die Republik Genua noch lange nicht auf, ihn mit Forderungen alten und neuen Datums zu behelligen, wogegen sie sich keineswegs eifrig zeigte in Unterdrückung der Seeräubereien, durch welche ihre Bürger den Cyprioten Schaden zuzufügen pflegten. Mit dem Vertrag des Jahres 1338, welchen der genuesische Gesandte Sorleone Spinola
Page 373 - glücklicher Weise waren eben die venetianischen Galeeren im Hafen, welche jedes Jahr regelmässig zu einer bestimmten Zeit Tana zu besuchen pflegten. 2 Die Ändern erkannten zu spät, dass Timurs Freundlichkeit Verstellung, jener Grosse aus seiner Umgebung ein Spion gewesen war. Beim Einzug des Eroberers in Tana wurden nur die Bekenner des Islam geschont, die Christen, so
Page 530 - Jährlich 4000 oder doch 3000 Centner Kupfer in Platten, jetzt nur noch 800. 3 So Marin 7, 303; in der Parallelstelle ib. 292 steht eine Null weiter. wohl fälschlich, da in diesem Fall der Abstand zwischen Sonst und Jetzt zu unbedeutend erscheint; heisst es doch p. 293, die Factoren haben nur
Page 398 - Untergang. Es fehlte nur noch ein Angriff des gefürchteten Sultans, um die Zinsbarkeit in völlige Knechtschaft zu verwandeln. Und ein solcher wurde im Jahr 1475 durch einen tatarischen Grossen herbeigeführt. Den Anlass gab Folgendes. Bekanntlich wurde die Jurisdiction über die in Kaffa und Umgegend angesessenen Tataren von einem sog. Tudun (Statthalter) ihrer Nationalität geübt, welchen die Genuesen

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