Geogenetische beiträge

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Druck von Gressner & Schramm, 1895 - Coal - 77 pages
 

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Popular passages

Page 72 - Pflanzenreste umschlie.-st. welche meist der Schichtung parallel liegend eine schichtenähnliche Absonderung der Kohle hervorrufen. Zuweilen nehmen diese Pflanzeneinschlüsse auch eine quer durch die Kohle gerichtete Lage an. Die Verhältnisse, unter welchen diese Pflanzentheile sich hier in der Kohle finden, sind genau dieselben, wie wenn solche Reste in dem gewöhnlichen Kohlenschiefer eingebettet liegen. Das ist in Bezug auf die Bildungsweise dieser Kohle von Wichtigkeit, weil es beweist, dass...
Page 36 - Apatit-Individuen geht selten über l/iM mm hinaus. Sie treten ebensowohl als selbständige Gemengtheile auf, wie namentlich auch eingewachsen in und durchgewachsen durch andere grössere Krystalle, insbesondere Hornblende, Augit, Magnesiaglimmer, in denen sie förmlich wie Stecknadeln stecken. S. 224: Mikroskopischer Apatit muss zu den allerverbreitetsten Gemengtheüen der krystallinischen Massengesteine gezählt werden.
Page 73 - ... sich hier in der Kohle finden, sind genau dieselben, wie wenn solche Reste in dem gewöhnlichen Kohlenschiefer eingebettet liegen. Das ist in Bezug auf die Bildungsweise dieser Kohle von Wichtigkeit, weil es beweist, dass das Bildungsmaterial auch der Kohlenmasse angeschwemmt und sedimentirt wurde. Unter diesen mit deutlich sichtbarer Pflanzentextur versehenen Einschlüssen kommen ziemlich häufig solche vor, welche sich förmlich von der Kohlensubstanz abheben und weiter untersuchen lassen....
Page 38 - ... waren; auch haben wir im zweiten Kapitel gesehen, dass wir dasselbe wegen der Pseudoglacialerscheinungen noch im Spätcarbon anzunehmen haben. Also die Salzbildung durch Gesteinsverwitterung oder Wüstendenutation hat von jeher stattgefunden, und die dadurch verursachten Salze müssen grösstentheils bei den Veränderungen der Erdoberfläche dem Meere zugeführt worden sein, wo sie bis auf wenige Ausnahmen stetig verblieben und derart den Salzgehalt des Meeres vermehrten. Infolge der namentlich...
Page 50 - Theil schon deformirten Blättern und wegen der eingewachsenen Würzelchen fremder Pflanzen halbvermoderten Stigmarientheilen nicht erwarten kann. Die Paläontologen thäten im Interesse der Wissenschaft besser, die thatsächlichen mikroskopischen oder makroskopischen Bilder durch die Rinde (= d) und durch die Zwischenräume zwischen den Keilen (Markstrahlen) bis an die Innenseite des Holzringes.
Page 36 - Salzlagerstätten nicht marinen Ursprungs sein können. „Eine solche Annahme mag auf den ersten Blick befremdlich erscheinen, wo doch das Meer eine verdünnte Gips- und Kochsalzlösung darstellt und nur zu verdunsten braucht, um Steinsalz und Gipslager zu bilden. Allein 'die Bildung von solchen knüpft sich gegenwärtig...

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