Versuch einer kurzen geschichte des zum Kanton Bern gehörenden Theils des ehemaligen Bisthums Basel

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1840
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Page ii - Fürs erste lerne der, der groß zu sein begehret, Den innerlichen Stand des Staates, der ihn nähret: Wie Ansehn und Gewalt sich, mit gcmessner Kraft, Durch alle Staffeln theilt und Ruh und Ordnung schafft; Wie zahlreich Volk und Geld ; wie auf den alten Bünden.
Page 86 - Denn nichts Anderes wo ist jammervoller auf Erden, Als der Mensch, von allem, was Leben haucht und sich reget.
Page 46 - Die schweizerische Tagsatzung wird entscheiden , ob es erforderlich sei, ein Bisthum in diesem Theile der Schweiz beizubehalten, oder ob dieses Bisthum mit demjenigen könne vereinigt werden, das in Folge neuer Verfügungen aus den bis dahin zum Bisthum Konstanz gehörigen schweizerischen Gebietsthcilen soll gebildet werden.
Page 47 - Diözesanbischof und die Pfarrer werden ungestört ihre ganze geistliche Gerichtsbarkeit, nach den allgemein angenommenen staatsrechtlichen Verhältnissen zwischen der weltlichen und geistlichen Macht gemessen; sie werden ebenfalls ohne Hindernisse ihre Amtsverrichtungen erfüllen, namentlich der Bischof seine bischöflichen Visitationen und alle Katholiken ihre Religionshandlungen.
Page 45 - Auf den von der Eidgenossenschaft geäußerten Wunsch für die Einverleibung des BisthumS Basel, und in der Absicht/ das Schicksal dieses Landes endlich...
Page 45 - Die beiderseitigen Vereinigungsurkunden sollen in Gemässheit der oben ausgesprochenen Grundsätze durch Kommissionen errichtet werden, die aus einer gleichen Anzahl Abgeordneter jedes betreffenden Teils gebildet sind. Die Abgeordneten des Bistums Basel sollen durch den Direktorial-Kanton aus den angesehensten Bürgern des Landes gewählt werden. Die schweizerische Eidgenossenschaft wird diese Urkunden gewährleisten. Alle Punkte, worüber beide Teile sich nicht verständigen können, werden durch...
Page 45 - Einwohner des Bisthums Basel, so wie jene von Viel, sind in jeder Hinsicht, ohne Unterschied der Religion (die in ihrem gegenwärtigen Zustand verbleibt), der nämlichen bürgerlichen und politischen Rechte theilHaft, deren die Einwohner der alten Bestandtheile der genannten Kantone genießen und werden genießen können.
Page 45 - Kantone geniessen und werden geniessen können. Sie haben demnach mit ihnen gleiche Ansprüche auf Repräsentanz und andere Stellen nach Inhalt der Kantonsverfassungen.
Page 45 - Staatseinrichtungen des Kantons Bern vereinbar sind, beibehalten werden. 2. Die Verkäufe der Nationaldomänen bleiben anerkannt, und die Feudalrenten und Zehnten können nicht wieder hergestellt werden. 3. Die beiderseitigen Vereinigungsurkunden sollen in Gemäßhcit' der oben ausgesprochenen Grundsätze durch Kommissionen errichtet werden, die aus einer gleichen Zahl Abgeordneter jedes betreffenden Theiles gebildet sind.
Page 18 - Bürgerrechte zufolge versprachen die Einwohner des Münsterthals, der Stadt Bern wider Jedermann, mit Ausnahme ihres Fürsten, des Bischofs und des Hochstifts Basel, zuzuziehen und fünf rheinische Gulden Udclzinö zu bezahlen ; in Fehden mit dem Bischöfe wollten sie stille sitzen.

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