Vergleichendes wörterbuch der indogermanischen sprachen: t. Wortschatz der grundsprache der arischen und der westeuropäischen spracheinheit, von A. Fick

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Vandenhoeck & Rupprecht, 1890 - Indo-European languages
 

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Popular passages

Page 15 - ... andren bemerkt, dass dieses Zahlwort eine Endung hat, die sonst vorzugsweise bei Dualen vorkommt (s. Meringer KZ 28, S. 232). Aber es blieb ein Rätsel, wie die 8-Zahl dazu komme, in ihrer Flexion mit der 2-Zahl zusammenzugehen. Fick gibt die Lösung in folgenden Worten: "oçtô' ist Dual eines von Oc 'schärfen' abgeleiteten Nomens ' Schärfe, Spitze ' und bezeichnet die Achtzahl als 'die beiden Spitzen ' (der Hände) ; die Spitze der Hand wird von den vier Fingern ausser dem Daumen gebildet.
Page xxxiv - Wörterbuchs zustimmend anführt: „suffixe sind als bestimmende Wörter zu denken, welche mit den durch sie bestimmten nur in eine engere Verbindung getreten sind.
Page xi - Arya' benannt und zwar als die frommen rechtgläubigen Glieder einer Kirche im Gegensatze zu den wüsten Cultusgreueln der Ureingeborenen. Wir haben nicht das Recht den Umfang dieser Selbstbezeichnung weiter auszudehnen auf die Glieder unseres Stammes, welche sich selbst nicht mit diesem Namen belegten." Aber den Namen "Indogermanen" haben doch sicher weder die Inder, Eranier und Skythen noch irgend eines der anderen Glieder als Selbstbezeichnung verwandt.
Page xvi - Annahmen ausgeht, dass alle die 12 bis 15 Hauptsprachen unseres Stammes gleich selbständig sind oder gleich weit von der gemeinsamen Mutter abstehen, sowie...
Page 572 - ¿tr)ai-tvr]. svordo-s dunkel, „schwarz". lat. surdus, color surdus „dunkel", dann „taub", sordes, sordêre, got. svarts, ahd. swarz, nhd. schwarz. Mit. lat. suasus „rauchfarb
Page 155 - Wortschatz der arischen Spracheinheit vor der Spaltung der Arier in Inder und Erauier.
Page 401 - Mutterschoss, vulva. <Mr« = cunnus (Komiker) mit zufälligem Anklänge an den Buchstabennamen vgl. got. kilpei f. Mutterleib, in-kilpo schwanger. S. jarta, jartú m. vulva. — Zu g'elo „quellen"?
Page xviii - Nichtarier r und l neben einander haben, findet sich bei den Ariern fast nur r; l ist bei den Éraniern gar nicht vorhanden, wenn man von der Entwicklung dieses Lautes aus d-Lauten in jungem Dialecten absieht, bei den Indern sehr selten wie in lih neben rih „lecken".
Page vii - Fröhde zu nennen, insbesondere ragt der letztere durch eine wahrhaft phänomenale Begabung für die Auffindung ursprünglicher Wortgleichungen unter allen Forschern der Gegenwart hervor.
Page 220 - Fluss. takta-s laufend, scliiessend. s. takta-s (çyenas, mrgas) = z. fiam-takhtô n. sg. m. könnte auch 3 sg. med. sein, vgl. s. atakta.

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