Experimentelle Untersuchungen über die psychologischen Grundlagen der sprachlichen Analogiebildung, Volume 1

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W. Engelmann, 1901 - Analogy - 87 pages
 

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Page 36 - Formate i sostantivi e spiegateli.. krank __4ugefKrritn""' tot betrunken vorgesetzt „schwarz" schuldig abwesend gefangen arbeitslos geizig blond reisend verliebt Ein Schwarzer ist ein Mensch mit dunkler Hautfarbe. Jugendliche sind . . . I numerali I numeri cardinali 0 null 1 eins 2 zwei 3 drei 4 vier 5 fünf 6 sechs 7 sieben 8 acht 9...
Page 50 - Unter Kontamination verstehe ich den Vorgang, daß zwei synonyme oder irgendwie verwandte Ausdlrucksformen sich nebeneinander ins Bewußtsein drängen, so daß keine von beiden rein zur Geltung 'kommt, sondern eine neue Form entsteht, in der sich Elemente der einen mit Elementen der anderen mischen.
Page 4 - Auflösung einer Proportionengleichung, indem nach dem Muster von schon geläufig gewordenen analogen Proportionen zu einem gleichfalls geläufigen Worte ein zweites Proportionsglied frei geschaffen wird.
Page 50 - Elementen der andern mischen. Auch dieser Vorgang ist natürlich zunächst individuell und momentan. Aber durch Wiederholung und durch das Zusammentreffen verschiedener Individuen kann auch hier wie auf allen übrigen Gebieten das Individuelle allmählich usuell werden.
Page 10 - Umformung, wodurch ein wort, welches durch zufällige klangähnlichkeit an ein anderes erinnert, diesem weiter angeglichen wird.
Page 49 - Dabei nimmt die Associationsdauer mit zunehmender Geläufigkeit zuerst sehr schnell, dann immer langsamer und zuletzt fast gar nicht mehr ab.
Page 72 - ¡st, so vermag diese eine lautliche Umgestaltung des induzierenden Wortes zu bewirken. In Versuchen mit vier Personen wurde das Problem der grammatischen Analogiebildungen aufgenommen. Folgende Typen von Associationen kamen vor: I. die gleiche Form eines anderen Verbums (äussere grammatische Angleichung), II. eine andere Form des gleichen Verbums (innere grammatische Angleichung), nämlich: a) die darauffolgende Person, seltener eine andere Person, b) die gleiche Form eines anderen Tempus, c) eine...
Page 65 - Kapitel l hervorgehoben worden ist, attrahieren sich die einzelnen Wörter in der Seele, und es entstehen dadurch eine Menge größerer oder kleinerer Gruppen. Die gegenseitige...
Page 8 - Gelehrte 2 ) wendet sich mit Recht gegen die Ansicht, „dass die Ausgleichung in allen von dem Lautgesetze betroffenen Formen gleichmässig und nach derselben Richtung hin eingetreten sein müsse"; damit scheint Paul insbesondere R.
Page 49 - Unter Kontamination verstehe ich den Vorgang, dass zwei synonyme oder irgendwie verwandte Ausdrucksformen sich neben einander ins Bewusstsein drängen, so dass keine von beiden rein zur Geltung kommt, sondern eine neue Form entsteht, in der sich Elemente der einen mit Elementen der ändern mischen.

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