Urban Grandier, oder, Die Besessenen von Loudun, Volumes 1-2

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Buchh. d. Berliner Lesecabinets, 1843
 

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Page 374 - Lanzenspitzen ge» gen den Rausch, der seine Seele entzückte, gegen das Wonnegefühl, er hatte gesiegt, der Gottessohn, die Erde lag erobert zu seinen Füßen, das Menschengeschlecht 'war durch ihn errettet. Sein brechendes Auge strahlte anders, als die armseligen Künstler es sich gedacht, die in des Gottes Züge die Verzückung ihr,es eignen kleinen, jämmerlichen Erdenschmerzes legten. S<n Todes...
Page 394 - Engel lächelten, wer» den in meinen Qualen die holden Gesichter auch als Engel, dankend, wehmüthig, ermuthigend auf mich niederblicken. Und wie lange wird dieser Schmerz dauern! Wie lange werden diese Glie» der, diese Nerven, dieser Athem den Marterwerkzeugen widerstehen!
Page viii - In der Vorstellung ist seit längerer Zeit ein anderer Roman fertig, welcher, im Wendepunkt des Mittelalters und der neuem Zeit, die Reformationsgeschichte in der Mark zum Hintergrunde hat.
Page 241 - Racken setzen. Sie sollen knirschen, Zeter schreien, abbitten. Ihr Abbitten ist der Schrei des Wurms, den ich zertrete; ich hore ihn nicht.
Page 412 - Laetanz, wo bleibt die Liebe? Es ist ein Gott im Himmel, der Dich und mich richten wird. Binnen hier und einem Monat lade ich Dich vor seinen Richterstuhl.
Page 169 - Ich kann nicht, er hält mir ja den Arm." „Lassen Sie ihr den Arm frei,
Page v - Duiisimänteln; was quälten mich gerade diese bluttriefenden, Feuer und Schwefel duftenden Phantasmagorieen täglich und nacht...
Page v - Studien begriffen, stieß ich auf dies erschütterndste Trauerspiel, das der Wahn in Frankreich aufführte.
Page 147 - Schwinge eine Geißel in Deinem weißen Arm, ich will meinen Rücken entblößen. Kein Schmerzenslaut , kein Seufzer soll von meiner Lippe. Schwinge sie unbarmherzig, bis die Rie» men blutig werden; ich wollte immer sehnsüchtig lächelnd in Deine zornglühenden Augen blicken.

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