Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien, Volume 44

Front Cover
C. Gerold, 1893 - Education
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 439 - Bibliotheca historico-geographica Stiriaca. Die Literatur der Steiermark in historischer, geographischer und ethnographischer Beziehung.
Page 295 - Morgens stand ich mit dem Gefühle einer herannahenden schweren Krankheit auf, frühstückte mit meiner Mutter und ging wieder in mein Zimmer. Da fällt mir jenes Blatt Papier mit den gestern hingeschriebenen, seitdem aber rein vergessenen Versen in die Augen. Ich setze mich hin und schreibe weiter und weiter, die Gedanken und Verse kommen von selbst, ich hätte kaum schneller abschreiben können.
Page 6 - Leser nötiget, von allem noch so Charakteristisch-Verschiedenen etwas Allgemeines, rein Menschliches zu verlangen. Alles soll sich in dem Geschlechtsbegriff des Poetischen vereinigen, und diesem Gesetz dient der Rhythmus sowohl zum Repräsentanten als zum Werkzeug, da er alles unter Seinem Gesetze begreift. Er bildet auf diese Weise die Atmosphäre für die poetische Schöpfung, das Gröbere bleibt zurück, nur das Geistige kann von diesem dünnen Elemente getragen werden.
Page 6 - Der Rhythmus leistet bei einer dramatischen Produktion noch dieses Große und Bedeutende, daß er, indem er alle Charaktere und alle Situationen nach Einem Gesetz behandelt und sie, trotz ihres innern Unterschiedes, in Einer Form ausführt, dadurch den Dichter und seinen Leser nötiget, von allem noch so Charakteristisch- Verschiedenen etwas Allgemeines, rein Menschliches zu verlangen.
Page 219 - Ferreira o primeiro censor dos Lusiadas. Subsidios para a historia litteraria do seculo XVI em Portugal. Lisboa 1891' ziehen können, wo die Sache vielfach anders dargestellt wird.
Page 538 - Phorkyas im Proszenium richtet sich riesenhaft auf, tritt aber von den Kothurnen herunter, lehnt Maske und Schleier zurück und zeigt sich als Mephistopheles, um, insofern es nötig wäre, im Epilog das Stück zu kommentieren.) Vierter Akt.
Page 735 - Quid? nostri veteres versus ubi sunt? 'quos olim Fauni vatesque canebant, cum ñeque Musarum scopulos * * * nee doctis dictis Studiosus quisquam erat ante hunc' ait ipse de se, nee mentitur in gloriando: sic enim sese res habet. Nam et Odyssia Latina est sic tamquam opus aliquod Daedali et Livianae fabulae non satis dignae, quae iterum legan72 tur.
Page 232 - Der deutsche Aufsatz in Lehre und Beispiel für die mittleren und oberen Classen höherer Lehranstalten von Franz Linnig.
Page xxiv - De fontibus a Plutarcho in vitis Gracchorum adhibitis et de Tiberii Gracchi vita.
Page 489 - Das eigentlich bildende Element liegt nicht in den Massen, welche den Schülern beigebracht werden, sondern in der Verknüpfung derselben. Das Zuwenig ist hier leicht so viel als nichts, weil ungenügende Bildung ihrem Zwecke nicht mehr gewachsen ist, es wird leicht zu weniger als nichts, denn es gebiert Verbildung, Ekel vor der Wissenschaft und Verachtung derselben. Auch muss jeder Staat in dieser Beziehung Rücksicht nehmen auf den Zustand der gebildeten Staaten neben ihm. Die allgemeine Bildung,...

Bibliographic information