Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur

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M. Niemeyer., 1903 - German language
 

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Popular passages

Page 1 - JW Nagl, Grammatische analyse des niederösterreichischen dialektes im anschluss an den als probestück der Übersetzung abgedruckten 6. gesang des Roanad.
Page 2 - Wortschatz sind die unterschiede nicht allzu gross; etwas stärker treten die Verschiedenheiten des tonischen accents zu tage. Im osten verbindet das Glantal das Feldkirchner grammatik. Berlin 1867. — Derselbe, Mittelhochdeutsche grammatik.* Paderborn 1883. — J. Winteler, Die Kerenzer mundart des cantons Glarus in ihren grundzügen dargestellt. Leipzig und Heidelberg 1876. Wörterbücher: 0. Gutsmann, Deutsch-windisches Wörterbuch mit einer Sammlung der verdeutschten windischen Stammwörter....
Page 44 - In der älteren groppe deutscher lehnwörter im windischen spiegeln sich die ursprünglichen quantitätsverhältnisse mit ziemlicher consequenz wider. Der quantitativen Verschiedenheit im deutschen entspricht eine Verschiedenheit der musikalischen accentuierung im windischen: zweiund mehrsilbige Wörter mit urspr. kurzem stammvocal sind musikalisch oxytoniert, dh sie haben den hochton (') auf der letzten silbe; umgekehrt haben solche mit urspr. langem stammvocal den hochton auf der Stammsilbe. Einsilbige...
Page 82 - ... Sicherheit annehmen, dass wir es nirgends mit einer lautgesetzlichen entsprechung des ou-umlauts in unserer ma. zu tun haben. Die unter punkt 2 erwähnten fälle sind einfach analogiebildungen nach dem umlaut des au aus *u (frœiln ist übrigens der entlehnung sehr verdächtig), pstœibnt, frkliœifr entstammen höchstwahrscheinlich der Schriftsprache.
Page 123 - ... es auch ganz seltsam erscheinen, warum man deutscherseits beim versuche, den fremden stimmhaften verschlusslaut zu ersetzen, der stimmlosen parallele mit solcher consequenz aus dem wege gieng, die meines erachtens jenem immer noch näher liegt als f (auch wenn dieses bilabial articuliert wird). w kommt in dieser periode natürlich ausser betracht (s. unten). Dagegen lassen sich alle Schwierigkeiten mit einem schlage beseitigen, wenn wir annehmen, dass germ. f zur zeit der entlehnung der betreffenden...
Page 165 - Diese Umschreibung beruht auf einer Verwechslung der abgeschwächten form des artikels 'dem', 'den' mit 'in' bez. 'im', 'in'n
Page 437 - ... in den Verhandlungen der 44. Versammlung deutscher philologen zu Dresden, 1897, s. 124 ausgeführt.
Page 250 - Im mittelniederdeutschen wurde i in offener silbe zu e gewandelt, ebenso in einem teile des mitteldeutschen. Auch in geschlossener silbe neigt sich auf diesen gebieten . . . das i dem e zu
Page 243 - Januar 1523, von dem sein ende datiert ist, auch erst begonnen wurde — : aber durch kraft der gesinnung und würde des tons ist die Schrift des mannes wert, der sie schrieb. Es ist Vadians auseinandersetzung mit der dem evangelium widerstrebenden Obrigkeit, entsprungen aus den kämpfen, die er im grossen rate zu St. Gallen mit dem der 'alten lehre' zugetanen kleinen rate zu bestehen hatte.
Page 180 - Die Ursache ist klar: als eigentliche pluralendung betrachtet man -n, dagegen werden m und v als abweichend empfunden. Diese nnregelmässigkeit sucht man zu beseitigen, indem man an die form des sg., die gewissermassen als grundform angesehen wird, nach analogie der subst. der zweiten gruppe, die regelmässige endung anhängt.

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