Laster im Mittelalter

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Walter de Gruyter, 2009 - Philosophy - 235 pages
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Das Thema Laster im Mittelalter zeichnet sich durch seine Kontinuität über das gesamte Mittelalter aus und hat seine Wurzeln in der Spätantike und seine Nachwirkungen in der Neuzeit. Es berührt fast alle Bereiche mittelalterlicher Kultur und hat eine unerschöpfliche Literatur hervorgebracht. Der Sammelband beruht auf den Ergebnissen des Freiburger Kolloquiums 2006, das sich erstmals mit der langen Tradition der sieben Todsünden und den mittelalterlichen Lasterkatalogen befasste, und vereint die Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen. Laster wurden im Mittelalter systematisch geordnet: Sie wurden in Hauptlaster eingeteilt, aus denen andere Laster hervorgingen, als Sünden verstanden und dienten darüber hinaus ganz allgemein der Beschreibung menschlicher Leidenschaften und Handlungen. Aus historischer, literaturwissenschaftlicher, theologischer, philosophischer, kunst- und rechtshistorischer Perspektive entwerfen die neun Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache ein lebendiges Bild der Wünsche und Ängste des mittelalterlichen Menschen, aber auch des gesellschaftlichen Lebens im Mittelalter.

 

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Contents

Christoph Flüeler Einleitung
10
Bruno Boerner Lasterdarstellungen in der mittelalterlichen
65
Richard Newhauser The Capital Vices as Medieval Anthropology
105
FranzJosef Schweitzer Das Lehrgedicht Des Teufels Netz
125
Christian Schäfer Die Hauptlasterlehre des Thomas von Aquin
139
Karl Uhl Die Laster des Fürsten Theorie und Praxis
167
Durch des nuez willen seines
187
Stan Benfell Avarice Justice and Poverty in Dantes Comedy
201
Abkürzungen bibliographischer Angaben
231
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About the author (2009)

Christoph Flüeler und Martin Rohde ,Université de Fribourg, Schweiz.

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