Die aesthetischen Elemente in der Platonischen Philosophie: Ein historisch-philosophischer Versuch

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Elwert, 1860 - Aesthetics - 196 pages
 

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Page 72 - Die Platonischen Ideen lassen sich allenfalls beschreiben als Normalanschauungen, die nicht nur wie die mathematischen für das Formale, sondern auch für das Materiale der vollständigen Vorstellungen gültig wären...
Page 173 - Sein ist im Grunde nur der Geist, mit dem er die todte Masse durchdrang und neu belebte, die harmonische Form, worin er die Dissonanzen des Lebens und der Wissenschaft seiner Zeit verschmolz, der Schlussstein, mit dem er den Dom der griechischen Philosophie vollendete...
Page 8 - The cross-examining elenchus, which he not only first struck out, but wielded with such matchless effect and to such noble purposes, has been mute ever since his last conversation in the prison; for even his great successor Plato was a writer and lecturer, not a colloquial dialectician. No man has ever been found strong enough to bend his bow ; much less, sure enough to use it as he did.
Page 72 - Erkenntnis bloßer Relationen hervorgegangen ist; jedoch ist sie, als das Resultat der Summe aller Relationen, der eigentliche Charakter des Dinges, und dadurch der vollständige Ausdruck des sich der Anschauung als Objekt darstellenden Wesens...
Page 62 - Aber dieser Vorwurf einer unkritischen Verwischung der Grenzen von Philosophie und Kunst wird dem Dialektiker, dem Diäretiker Platon nicht gerecht. Das ästhetische »Ideal...
Page 62 - Natur1), welche hier im Object der Philosophie ihren Sitz angewiesen erhielt; weil er das Wesen des Schönen da fand, wo es nicht hingehörte, verkannte er es da, wo es auf Anerkennung Anspruch hatte.
Page 73 - Anderes, als die künstlerischplastischen Ideale, jenes eigentlich beherrschende Element des griechischen Lebens, nur in die Form des Gedankens umgesetzt. Heisst doch Idee recht eigentlich „Grundgestalt". Daher jene künstlerische Form des platonischen Philosophireus , daher aber auch die ethischen Härten dieses Werkes, daher diese acht hellenische aristokratische Geringschätzung von Ackerbau und Handwerk, dieser aristokratische Begriff von der Menschheit...
Page 7 - nachahmenden« Kunst. Es scheidet sich hier der Pädagog zur Philosophie, der im Verkehr mit den Menschen seine Anlässe und Stoffe aufsucht und ausschliesslich innerhalb und vermittelst des lebendigen Zusammenstosses der Personen wirkt, von dem schriftstellerischen Künstler, der sich den Weisen des Markts und Gymnasiums zu seinem Original wählt.
Page 7 - Unterredungen kann die Kluft, welche zwischen jener mündlichen und dieser schriftlichen Wirksamkeit liegt, doch kaum verkleinern. Obschon wir auch hier diess fortwährende »Sichselbsthelfen der Rede...

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